Twitter, entweder geliebt oder gehasst

Das Für und Wider beim Werbeblogger.

Dort habe ich gelernt: Steve Rubel liest keine Tweets (keine Chance), schreibt aber ab und zu welche … naja, ein ziemlich einseitiger „Dialog“ 🙂 Immerhin hören ihm aktuell 6661 Follower zu 😉

Und wie ist das mit Loic le Meur und den 6956, denen er aktuell folgt? … ach so, hatten wir ja hier schon 🙂

Aktives Zuhören geht irgendwie anders!?! 🙂

Dennoch gefällt mir dieser lockere, ungezwungene Small Talk. Flurgespräche eben …

Gerade für das Projektmanagement ist Twitter ein interessantes Werkzeug! Alle Teammitglieder sollten vor dem ersten Treffen – dem „Kick-Off-Meeting“ – gezwungen werden zu twittern, das würde m.E. den Teambildungsprozess beschleunigen 🙂

Nebenbei: die Art zu twittern, verrät sehr viel über die eigene Persönlichkeit. Bezogen auf das eigene „Gezwitscher“ muss sich jeder selbst die Frage beantworten, ob das gut oder schlecht ist, was da so an Botschaften bei bekannten oder unbekannten „Verfolgern“ ankommt …

… Twitter spaltet: man liebt es oder man hasst es.

Der beste Grund für Twitter: NUMDE! Ich twittere, also bin ich! 🙂

Rainer Helmes

Web 2.0 – Eigentlich

Silke Schümann bringt den Eigentlich-Nutzen des web 2.0 auf den Punkt.

Ein sehr empfehlenswerter Artikel! mit viel Stoff für Diskussionen 🙂

Zwei Punkte – die ich sofort unterschreibe! – möchte ich herausgreifen:

Der Wert eines Unternehmens liegt in dessen exklusiven Erfahrung. Damit ist die Kommunikation über das Knowhow schlicht kontraproduktiv, (…)

und

Mit den Systemen kann man spannende Dinge unternehmen und ich persönlich bin der Meinung, dass wir über den offenen und öffentlichen (publizistischen) Dialog via Web eine sehr spannenden und aufregende Öffnung hin zu mehr Toleranz und Verständnis haben. Ich bin überzeugt, dass man damit Geschäftsprozesse optimieren kann, erfolgreich Beziehungsmanagement mit Investoren, Kunden und Lieferanten betreiben kann, doch aktuell ist das Weblog und Web 2.0 für die early Adopter eine zweischneidige Klinge und längst nicht alles Gold, was man mit einem Weblog erlebt.

Auch ich kann Web 2.0 nicht uneingeschränkt empfehlen!

Web 2.0 ist ein Schlag-mich-tot-wort, das niemand wirklich richtig erklären kann! Nicht nur hier im Blog habe ich schon öfter über den Wahnsinn 2.0 gelästert (bitte immer die Ironie beachten 🙂 )))

Was ist Web 2.0? Hier gibt es 500! Antworten.

Der Nutzen der Internet-Technologie für kleine und mittelständische Unternehmen – sog. KMU – liegt in der Chance, ihre Geschäftsprozesse und Abläufe zu verbessern. Es geht darum, das „Leistungsdreieck“ der Organisation zu optimieren, die Eckpunkte sind: Kosten senken, Qualität steigern, Kundenzufriedenheit erhöhen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger!

Für mich steht „Web 2.0“ für ein erfolgreiches Beziehungsmanagement mit Investoren, Kunden, Lieferanten, …

In einem Weblog sollen natürlich keine Interna diskutiert werden. Das Blog bietet eine Möglichkeit (unter vielen), mit seinen Partnern und Kunden ins Gespräch zu kommen. Das Ganze nennt sich dann „Small Talk“ 🙂

Rainer Helmes

Ergänzung: Eine Diskussion über den Social Media Podcast (mp3-Datei) zur Frage „Wie weit befasst sich der Mittelstand in Deutschland bereits mit Social Media?“ wird auch auf dem Blog von Matthias Schwenk geführt.

Zweite Ergänzung: Um den Kreis zu schließen bzw. den Sack wieder zuzumachen, verlinke ich noch zusätzlich „Wie man sonst noch an den Nippeln von Mama Google saugen kann“ mit anschließender Diskussion: „Ein Weblog für die Akquise? Oder doch lieber eine „normale“ Hompage? … „.

Es bleibt spannend, die Entwicklungen zu beobachten! In 10-15 Jahren wissen wir mehr … 🙂