Wie ich Facebook lieben lernte

Was interessiert mich mein dummes Geschwätz von gestern. Ja, wirklich, ich wandle mich vom Saulus zum Paulus und werde zum begeisterten Facebook-Nutzer.

Wie denn das?

Facebook war für mich immer ein ‚Freundesnetzwerk‘, um mit verstreut lebenden Familienmitgliedern, Schulkameraden und Kommilitonen in Kontakt zu bleiben; berufliche Themen sollten m.E. außen vor bleiben.

Ich habe meine Meinung geändert, denn Facebook hat sich zu einem wichtigen – wenn nicht dem wichtigsten – beruflichen Netzwerk entwickelt, was nicht notwendigerweise bedeuten muss, dass jemand mit mehr als 1000 Kontakten auch 1000 wirkliche Freunde hat.

An Twitter hat mir die Offenheit gefallen; man kann interessanten Leuten folgen, ohne dass diese ‚zurückfolgen‘ müssen. Noch besser sind m.E. Twitterlisten; diese kann man selbst erstellen oder auch von anderen abonnieren.

Diese Twitterlisten möchte ich nicht mehr missen; und genau das geht auch mit Facebook. Man kann Profile* und Seiten in Listen zusammenfassen, ohne diese „befreunden“ oder „liken“ zu müssen.

Ich denke, mit Facebook werde ich auch noch klarkommen. Meine Liste ist ‚work in progress’…

Rainer Helmes

*) Anmerkung 10.12.2015: Ist man mit der Person nicht befreundet, dann lassen sich die öffentlich geteilten Beiträge nur dann in einer Liste anzeigen, wenn das Profil auch abonnierbar ist.