Das Internet ist alles, nur kein Neuland

Neue Wege gehen, gar nicht so einfach, vor allem dann nicht, wenn man auf eine funktionierende Technik angewiesen ist.

Frank Hamm und ich wollten ganz allgemein über das Internet sprechen, wie es war, wie es ist und wie es wird … einen Blick in die Glaskugel wagen. Aber wir hatten Probleme mit der Technik.

Das Internet, was ist das eigentlich? Wir sagen so einfach dahin: „ich gehe mal ins Internet“ oder „ich habe dieses oder jenes im Internet gelesen, gefunden, gekauft …“.

Das Internet: für die einen ein befremdlicher, unwirtlicher Ort und für die anderen das schönste Land der Erde.

Was mich allerdings irritiert, dass wir das Internet, das bereits mehr als 25 Jahre existiert und mit Sicherheit keine vorübergehende Erscheinung ist, immer noch ernsthaft als Neuland bezeichen.

Also ein neuer Anlauf:

Wie im Video angekündigt, verlinke ich hier weiterführende Artikel

Gemeinsam neue Wege gehen

Let’s talk about … Reichweite

und Twitterlisten

digitaltransformers von Frank Hamm

Neuland-Gestalter von Rainer Helmes

Blick über den Tellerrand von Rainer Helmes

sowie Facebooklisten

Enterprise20 von Frank Hamm

Neulandgestalter von Rainer Helmes

Sollte jemand fehlen, der unbedingt auf eine der Listen gehört, bitte melden; ich bin für jeden Hinweis dankbar.

Rainer Helmes

 

 

Veröffentlichen und Kommentieren – wie und wo soll ich mich engagieren?

Stefan Pfeiffer, @stefan63atibm, greift eine auf Twitter begonnene Diskussion auf, die ich sehr gerne hier fortführe. Es geht um das Zerfledder-Phänomen im Social Web.

Dass wir heute mit einfachen Mitteln publizieren und immer und fast überall unsere Meinung einfließen lassen können, ist eine große Errungenschaft der Internet-Ära.

Veröffentlichen und Kommentieren – wie und wo soll ich mich engagieren? weiterlesen

Bloggen wirkt.

Angeregt durch diesen Artikel von Christian Henner-Fehr mache ich mir – mal wieder – Gedanken über das Bloggen (- im Allgemeinen und im Speziellen 🙂 ).

Hier ist es auch still geworden – mein letzter Eintrag war vom 18. Mai diesen Jahres . Da kam mir unser Newsletter zu Wertanalyse und Value Management sehr gelegen, den ich dann kurz verlinkt habe.

Unsere Zeit ist begrenzt – gilt für die Blogger genauso wie für die (potenziellen) Leser:

12 Stunden sind die US-User durchschnittlich pro Woche online.

Mehr geht nicht mehr.

Ich habe in letzter Zeit viel mit „Neuen Diensten“ experimentiert –

Twitter, Posterous, Friendfeed, Facebook, …

… mit Diensten für Web-Visitenkarten wie claimID, DandyID, Google-Profil, myON-ID, yiid, … und noch ein paar andere mehr; denn wer bin ich – ohne Identitäten? (Ja, es sind nur Experimente, keine fertigen Visitenkarten 🙂 )

Überall sollen wir uns vorstellen, sollen Kontakte und/oder Freunde sammeln, unsere Netzaktivitäten zusammenführen u.v.a.m.. Alles sehr zeitaufwendig; leider, leider … .

… und unsere Fundstücke speichern wir bei delicious, Mister Wong, diigo, … .

Zusammengeführt wird dann alles bei MyBlogLog, Lifestream.fm o.ä..

So sieht sie aus, die schöne neue „Web-2.0-Welt“: Brian Solis und Jesse Thomas haben The Conversation Prism entwickelt. Es geht um Kommunikation und Dialog.

Doch bleiben wir beim Blog:

95 Prozent aller Blogs sind Online-Leichen
Regelmäßige Updates in meisten Fällen nur von kurzer Dauer

95 Prozent aller Blogs sind Online-Leichen?

Auch wenn die Karawane bereits weiterzieht, halte ich das Blog immer noch für ein wichtiges Werkzeug für die Öffentlichkeitsarbeit und die Selbstvermarktung …

… wenn das Blog nicht sogar das wichtigste Werkzeug ist …

… aber was ist das Blog überhaupt?

Wohl wahr, das ist eine rhetorische Frage – aber sehr ernst gemeint!

Zunächst ist das Blog nur eine Software, die uns das öffentliche Publizieren von Texten aller Art etwas einfacher macht – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Werkzeugkiste: Blogging/Bloggen (PDF) von Gabi Reinmann

Lange Rede, kurzer Sinn:

Bloggen wirkt!

Warum?

Nicht wir Blogger finden unsere Leser – unsere Leser finden uns!

Wie das? – Kennen Sie Karl Fisch? – Nein?

Did You Know? – Eine Präsentation geht um die Welt

 

 

Dieses Internet ist für viele Betrachter fremd und daher auch furchteinflößend. Und so kommt es dann leicht zum Kampf der Kulturen.

Online vs. Offline? Ja, hier liegt eine große Herausforderung. Leider wächst noch nicht zusammen, was zusammen gehört.

Schon unsere Sprache verrät uns:

„ich habe das im Internet gelesen …“ – „hmmm … was genau … von wem?“ – „ja, im Internet, da steht doch …“

Ja, nee, is klar! Und das, was mir Herr Schmidt telefonisch mitgeteilt hat, habe ich dann im Telefon gehört … 😉

Stefan Evertz verdeutlicht die zwei Seiten der einen Medaille am Beispiel #zensursula – sehr lesenswert!

🙂 Rainer Helmes

20 Jahre Internet – Standortbestimmung und Ausblick – Gartner Hype Cycle

Das Internet beginnt mit einer Vision. 1989 stellt Sir Timothy John Berners-Lee seine Idee von der vernetzten Welt vor.

Und mit dem Aufkommen der Webbrowser verlässt ‚das Internet‘ den Elfenbeinturm und gelangt in den Mainstream.

Die ersten statischen Internet-Seiten entstehen. Der ‚große Run‘ nach Internet-Namen (Domains) begann dann so um 1996 … damals gab es mal den Werbespot der IBM:

Denn hier steht geschrieben „wir müssen ins Internet“! – Aber wozu? – Das steht nirgendwo.

(Leider kann ich den Spot nicht mehr finden, wer einen Link hat, immer her damit, würde mich sehr freuen 🙂 )

Thorsten Zoerner hat diesen Spot nachgeliefert 🙂 – Danke dafür!

[Video ist nicht mehr verfügbar]

Die Chronik der DENIC eG spiegelt dieses Wachstum eindrucksvoll wider:

DenicChronik

Und das Wachstum ist bis heute ungebrochen.

ghcvideo

Anwendung des Gartner Hype Cycles

Klicken Sie auf nebenstehende Abbildung, Sie sehen ein Video (engl.) mit Jackie Fenn, VP Gartner Fellow, zu dem von ihr entwickelten Modell mit ihrer Einschätzung zu ‚Social Networking‘.

Mit Hilfe dieses Modells will ich die Entwicklungsstufen des Internet aus den Perspektiven ‚Technologie‘ und ‚Kultur des Mitwirkens‘ betrachten.

InternetHypeCycle

Der einfache Hype-Zyklus wird nach dieser Definition in fünf Abschnitte unterteilt:(1)

  1. technologischer Auslöser: Die erste Phase ist der technologische Auslöser oder Durchbruch, Projektbeginn oder ein sonstiges Ereignis, welches auf beachtliches Interesse des Fachpublikums stößt. Trittbrettfahrer steigen auf das neue Thema auf.
  2. Gipfel der überzogenen Erwartungen: In der nächsten Phase überstürzen sich die Berichte und erzeugen oft übertriebenen Enthusiasmus und unrealistische Erwartungen. Es mag durchaus erfolgreiche Anwendungen der neuen Technologie geben, aber die meisten kämpfen mit Kinderkrankheiten.
  3. Tal der Enttäuschungen: Technologien kommen im Tal der Enttäuschungen an, weil sie nicht alle Erwartungen erfüllen können und schnell nicht mehr aktuell sind. Als Konsequenz ebbt die Berichterstattung ab.
  4. Pfad der Erleuchtung: Obwohl die Berichterstattung über die Technologie stark abgenommen hat, führen realistische Einschätzungen wieder auf den Pfad der Erleuchtung. Es entsteht ein Verständnis für die Vorteile, die praktische Umsetzung, aber auch für die Grenzen der neuen Technologie.
  5. Plateau der Produktivität: Eine Technologie erreicht ein Plateau der Produktivität, wenn die Vorteile allgemein anerkannt und akzeptiert werden. Die Technologie wird immer solider und entwickelt sich in zweiter oder dritter Generation weiter. Die Endhöhe dieses Plateaus hängt stark davon ab, ob die Technologie in Massen- oder Nischenmärkten angenommen wird.

Wo befinden wir uns, wenn wir den Gartner Hype Cycle zugrunde legen?

Wenn wir die Internet-Technologie als ganzes nehmen, dann haben wir sicher das „Plateau of Productivity“ erreicht.

InternetHypeCycle2

Heute ist dieses „technologie-getriebene Internet“ in unserem Alltag angekommen; die Online-Nutzung nimmt stetig zu:

Abb01

aus: http://www.daserste.de/service/studie08_1.pdf

Web 2.0 vor Desillusionierung?

Z.Z. erleben wir einen Boom von Twitter (Twitter steht hier stellvertretend für Microblogging) und den „sozialen Netzwerken“ wie Xing, Facebook u.v.a.m.. Wir haben Online-Identitäten noch und nöcher. Den „Gipfel überzogener Erwartungen“ haben wir m.E. erreicht bzw. bereits überschritten; das „Tal der Enttäuschung“ liegt vor uns. Ich bin sicher, wir werden dieses Tal schnell durchschreiten und in den nächsten Jahren über den „Anstieg der Erleuchtung“ das „Plateau der Produktivität“ erreichen.

Beim Blick in meine Glaskugel 🙂 – sehe ich in etwa diesen Verlauf für das „Mitmach-Internet“, das sog. „Web 2.0“ in der Definition nach O’Reilly:

InternetHypeCycle3

Aulöser (Innovations-Trigger) ist nicht die Technologie sondern die zwischenmenschliche Komponente – die Kultur des Mitwirkens:

„Kurz gesagt ist das www der nächsten Generation nicht länger nur ein Markplatz mit Produzenten und Konsumenten, sondern ein sozialer Raum, in dem sich Menschen austauschen, vernetzen, bloggen, podcasten, Videos und Bilder mit anderen Nutzern teilen und Kontakte knüpfen.“

Wie das ‚Mitmach-Internet‘ unsere Gesellschaft verändern kann, zeigt die Dukumentation Us Now (in englischer Sprache) sehr anschaulich – sehr interessante 60 Minuten!

Hier geht es zum Video: Us Now on Vimeo. Eine Diskussion zum Film gibt es hier: Us Now discussion on Vimeo.

Sehr zu empfehlen sind auch die kurzen Videos-Statements von Don Tapscott, Clay Shirky, Lee Bryant und vielen anderen mehr.

Zum Beispiel: Don Tapscott – Corporate Behaviour

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(1) Seite „Hype-Zyklus“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 29. Oktober 2008, 18:25 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hype-Zyklus&oldid=52394044 (Abgerufen: 18. Mai 2009, 17:01 UTC)

Web 2.0 – Eigentlich

Silke Schümann bringt den Eigentlich-Nutzen des web 2.0 auf den Punkt.

Ein sehr empfehlenswerter Artikel! mit viel Stoff für Diskussionen 🙂

Zwei Punkte – die ich sofort unterschreibe! – möchte ich herausgreifen:

Der Wert eines Unternehmens liegt in dessen exklusiven Erfahrung. Damit ist die Kommunikation über das Knowhow schlicht kontraproduktiv, (…)

und

Mit den Systemen kann man spannende Dinge unternehmen und ich persönlich bin der Meinung, dass wir über den offenen und öffentlichen (publizistischen) Dialog via Web eine sehr spannenden und aufregende Öffnung hin zu mehr Toleranz und Verständnis haben. Ich bin überzeugt, dass man damit Geschäftsprozesse optimieren kann, erfolgreich Beziehungsmanagement mit Investoren, Kunden und Lieferanten betreiben kann, doch aktuell ist das Weblog und Web 2.0 für die early Adopter eine zweischneidige Klinge und längst nicht alles Gold, was man mit einem Weblog erlebt.

Auch ich kann Web 2.0 nicht uneingeschränkt empfehlen!

Web 2.0 ist ein Schlag-mich-tot-wort, das niemand wirklich richtig erklären kann! Nicht nur hier im Blog habe ich schon öfter über den Wahnsinn 2.0 gelästert (bitte immer die Ironie beachten 🙂 )))

Was ist Web 2.0? Hier gibt es 500! Antworten.

Der Nutzen der Internet-Technologie für kleine und mittelständische Unternehmen – sog. KMU – liegt in der Chance, ihre Geschäftsprozesse und Abläufe zu verbessern. Es geht darum, das „Leistungsdreieck“ der Organisation zu optimieren, die Eckpunkte sind: Kosten senken, Qualität steigern, Kundenzufriedenheit erhöhen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger!

Für mich steht „Web 2.0“ für ein erfolgreiches Beziehungsmanagement mit Investoren, Kunden, Lieferanten, …

In einem Weblog sollen natürlich keine Interna diskutiert werden. Das Blog bietet eine Möglichkeit (unter vielen), mit seinen Partnern und Kunden ins Gespräch zu kommen. Das Ganze nennt sich dann „Small Talk“ 🙂

Rainer Helmes

Ergänzung: Eine Diskussion über den Social Media Podcast (mp3-Datei) zur Frage „Wie weit befasst sich der Mittelstand in Deutschland bereits mit Social Media?“ wird auch auf dem Blog von Matthias Schwenk geführt.

Zweite Ergänzung: Um den Kreis zu schließen bzw. den Sack wieder zuzumachen, verlinke ich noch zusätzlich „Wie man sonst noch an den Nippeln von Mama Google saugen kann“ mit anschließender Diskussion: „Ein Weblog für die Akquise? Oder doch lieber eine „normale“ Hompage? … „.

Es bleibt spannend, die Entwicklungen zu beobachten! In 10-15 Jahren wissen wir mehr … 🙂

Stolperfalle Internet

Als Reaktion auf diesen Artikel, wurde ich gerade per Mail auf den Aufruf und die Diskussion im JobBlog aufmerksam gemacht:

Marcel Widmer sucht Kontakt zu Bewerbern, die aufgrund „unvorteilhafter“ Einträge im eigenen Blog oder auf fremden Internetseiten eine Arbeitsstelle nicht erhalten haben.

yasniIch bin überzeugt, immer mehr Personalabteilungen nutzen das Internet, um eine Vorauswahl der Bewerber zu treffen – zugeben werden das allerdings die wenigsten Personalchefs 😉 Die Suche via Google oder einschlägiger Suchdienste a la yasni ist sehr einfach und schnell – und genauso schnell erscheint ein falsches Bild 🙁 Ich sehe diese Entwicklung mit sehr gemischten Gefühlen!

Wer sich intensiv mit der Internet-Suche beschäftigt, die Stärken und Schwächen kennt, der hat ein mächtiges Werkzeug. (ich bezweifle nur, dass das nötige Wissen in allen Personalabteilungen vorhanden ist 🙁 )))

Was bedeutet das für uns, die wir ins Internet schreiben, auf anderen Webseiten diskutieren, „soziale Dienste“ nutzen …?

Als erstes müssen wir uns immer wieder klar machen, das Internet vergisst nicht! Was die Sache dabei viel „gefährlicher“ aber auch „interessanter“ macht, sind die vielen Puzzlestücke, die wir über die Jahre verstreuen; an vieles können wir uns später selbst nicht mehr erinnern.

Aber die Suchalgorithmen werden immer ausgeklügelter, so dass selbst Laien in der Lage sind, komplette Profile von völlig fremden Menschen zu erstellen. Und das macht mich schon nachdenklich!

Wie gehen Sie mit der Internet-Suche um? „Googeln“ Sie Ihre Geschäftspartner, Kollegen, Freunde, …? Suchen Sie nach Ihrem Namen im Internet?

Rainer Helmes

Jugendsünden vergessen machen

Ich bin Martin Oetting dankbar, dass er die folgende Frage aufwirft:

Bloggerregeln – was tun mit veralteten Beiträgen?

Das Internet vergisst nicht!„, ist eine Drohung, die nicht nur Unternehmern den Angst-Schweiß auf die Stirn treibt.

Richtig ist, dass ein Artikel bereits unmittelbar nach seiner Erstveröffentlichung auf unzähligen Servern zwischengespeichert wird, die zudem noch weltweit verteilt sind. Ein Zurücknehmen, d.h. ein komplettes Löschen, ist technisch nicht mehr möglich; und jede Änderung an dem Artikel bedeutet, dass von nun an verschiedene Versionen im Umlauf sind.

Nun steht eine Jugendsünde im Netz und das Internet vergisst nicht.

Was kann ich tun, wenn ich nach Monaten oder Jahren feststelle, dass ein von mir veröffentlichter Artikel nach heutigem Wissensstand eine Person oder ein Unternehmen falsch darstellt bzw. in ein falsches Licht rückt?

(Anmerk.: Ich betone ausdrücklich, dass der Artikel, den wir uns beispielhaft vorstellen, zum Zeitpunkt der Veröffentlichung korrekt recherchiert und nach damaligem Wissensstand absolut in Ordnung war!)

Jeder Mensch und jede Organisation hat das Recht, sich zu ändern, zu bessern und Jugendsünden vergessen zu machen

Dem sollten auch wir Blogger Rechnung tragen.

Ich lösche in diesen Fällen alle Artikel bzw. Passagen in meinem Blog, die „vergessene und abgehakte Jugendsünden“ beschreiben. Ggf. setze ich an dieser Stelle (Permalink!) noch den kurzen Hinweis „Aufgrund neuer Erkenntnisse gelöscht!“; oder ich schreibe bzw. verlinke einen neuen Artikel.

Rainer Helmes

Frühjahrsputz

Das PM-Blog im neuen Design

Heute Vormittag habe ich noch Überlegungen bzgl. einem „Frühjahrsputz“ angestellt – und ja – nach gut zwei Jahren „ins Internet schreiben“ (Herr ix) ist es an der Zeit, ein persönliches Fazit zu ziehen.

Um das Ergebnis gleich vorweg zu nehmen: ich blogge weiter.

Und: ein neuer Anstrich für das PM-Blog muss her 🙂 Hier bin ich fündig geworden. Weitere Infos zu dem Template gibt es hier: http://www.plaintxt.org/themes/sandbox/

Zu dem großen Reinemachen gehört allerdings auch, dass ich meine Internet-Aktivitäten bündeln werde – doch dazu später mehr …

Die Fragen „was bringt das Schreiben ins Internet eigentlich?, und wem nützt es?“ stehen immer im Raum … in weiteren Artikeln hier in diesem Blog beschreibe ich meine Erfahrungen 🙂 – Sie sind – wie immer – eingeladen, mit mir zu diskutieren!

Rainer Helmes

Web 2.0 – Eine Chance für den Mittelstand?

Über das B2B Online-Marketing Blog stoße ich auf das Unternehmer-Portal „MittelstandDirekt“ mit einer Artikelserie zu ‚Wiki, Blogs und RSS‘ von Susann Albrecht:

„Web 2.0 Eine Chance für den Mittelstand“

Matthias Schwenk vom Blog bwlzweinull.de erklärt dort im Interview das ‚Mitmachweb‘, die „zweite Entwicklungsstufe des Internets“, so Schwenk.

Die lesenswerte Artikelserie stammt aus dem Mai 2007 – ein Fazit damals:

„Unternehmen müssen sich gewaltig umstellen“

… und was hat sich seit dem getan???

Auf die „web-zwei-nulligen-Herausforderungen“ reagieren Unternehmen sehr verschieden! Ich finde die geamte Bandbreite von Euphorie bis Ablehnung vor. Eine Ablehnung allerdings, die sich meist mit der ‚Angst vor Kontrollverlust‘ begründet.

Die meisten von Ihnen, die hier mitlesen, werden meiner Grundannahme zustimmen:

Das Internet ist als Kommunikations- und Informationsmedium aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken.

Nun gibt es nicht wenige Berater-Kollegen, die so etwas empfehlen wie „beobachtet die Entwicklung“, „achtet darauf, wie im Web über Euch und Eure Produkte gesprochen wird“, …

Das ist m.E. falsch und erinnert mich an das Bild von dem Kaninchen, das wie angewurzelt auf die Schlange starrt, vor Angst unfähig, sich zu bewegen. Als Unternehmer müssen Sie agieren und nicht re-agieren!

Richtig agieren im sog. Web 2.0 können Sie nur, wenn Sie sich intensiv mit dem Medium Internet auseinandersetzen.

Web 2.0: Hype oder Chance????

Was meinen Sie:

Wird gerade eine große Chance vertan?

Rainer Helmes