Ich mache was mit Internet – Live Hangout

Schon eine interessante Übung, eine Präsentation live mit Hangout on Air zu entwickeln.

Das Konzept ist ausbaufähig, wenn z.B. auch interessierte Zuschauer direkt Fragen und Anmerkungen einwerfen.

Hangout on Air – und vielleicht auch andere Live-Streaming-Dienste – werde ich noch weiter testen. Ich brauche auch noch viel Praxis 🙂

Hier ein paar Anmerkungen zur „Digitalen Transformation“ am Aufhänger „Industrie 4.0“.

Kurze Präsentationen lassen sich sehr schön in Google Drive erstellen.Den Link zu der Präsentation, auf die ich mich im Video beziehe, habe ich freigegeben.

Viel Spass!
🙂 Rainer

Wie Phönix aus der Asche – Live-Hangout

Den sagenumwobenen Phönix sollten sich alle lebendigen Unternehmen zum Vorbild nehmen 🙂

Warum?, genau wie Phönix muss sich jedes Unternehmen immer wieder neu erfinden, um neue Herausforderungen zu bewältigen.

Die aktuelle Herausforderung ist die Digitalisierung. Unternehmen sollten die Chance nutzen, sich neu aufzustellen, denn:

PhönixAusDerAsche

Die Präsentation habe ich in Google-Drive erstellt; der Link ist freigegeben.

Viel Spass!

Rainer Helmes

In 2015 wieder mehr Social Media wagen?

Mein Vorsatz für 2015: wieder mehr bloggen.

Gerade richtig kommt das aktuelle WordPress-Update mit einem neuen Theme daher – dem ‚Twenty Fifteen‘ , sehr schön, vielen Dank dafür!

Und zum Thema Bloggen bin ich kürzlich über einen lesenswerten Artikel von Nico Lumma gestolpert:

Schöner bloggen ohne SEO

was nichts anderes heißt als

Ich blogge nicht für Google

womit auch schon alles gesagt ist, worauf es beim Bloggen ankommt.

Zusätzlich will ich aber auch die anderen Social-Media-Kanäle stärker einbeziehen. Irgendwie will ich alle Kanäle „sinnvoll bespielen“; wie lässt sich das bewerkstelligen?

Gut – wenn es um die  „wichtigsten“ Social-Media-Plattformen geht, werden i.d.R. zuerst Facebook und Twitter genannt, für junge Leute noch der Messaging-Dienst WhatsApp (der mittlerweile zu Facebook gehört).

Es ist ein offenes Geheimnis, dass ich kein großer Freund von Facebook bin; alle paar Monate schaue ich vorbei, um schnell wieder festzustellen, dass Facebook doch nicht so wirklich mein Wohnzimmer ist.

In den letzten Tagen habe ich mich ausführlich mit der Frage „Profil oder Seite?“ beschäftigt.

Ja, wir haben auch eine Seite; eine Seite, die ich ursprünglich für Domus Apart geplant und eingerichtet habe: https://www.facebook.com/helmes.rainer

Facebook will nun, dass ich diese Seite bewerbe, um mehr „Likes“ zu erhalten …

wirb-auf-facebook

… und ja, das ist ein weiterer interessanter Aspekt: Seiten und Beiträge bewerben. Hierbei kommt man schnell auf Einsätze von 15 EUR und mehr pro Tag

Facebook-Seiten-bewerben

… Ob sich das rechnet? Ich habe es noch nicht ausprobiert.

Dass man heute keinen Online-Shop mehr ohne Einsatz von kostenpflichtigen ‚Product Listing Ads‘ betreiben sollte, um prominent von Google gelistet zu werden, habe ich bereits erwähnt …

… die Entwicklung bei Facebook wird m.E. ähnlich verlaufen, d.h. wer bei Facebook besonders auffallen will, muss dafür auch bezahlen.

Nicht das mich hier jemand missversteht, ich habe nichts gegen Werbung, solange die Maßnahmen klar und deutlich kommuniziert werden; auch und gerade von den Social-Media-Beratern! Jeder muss wissen, worauf er sich einlässt! Die Zeiten, in denen man alleine mit guten Texten Eindruck schinden und die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich lenken konnte, sind lange vorbei; gute Texte sind eine notwendige Voraussetzung, nicht mehr aber auch nicht weniger!

Und Twitter nutze ich z.Z. eher passiv. Ab und zu „lese ich rein“, und ich finde auch hin und wieder interessante Tipps und Artikel, wie z.B. den oben erwähnten von Nico Lumma zum „Bloggen ohne SEO“.

Alles in allem hat Social Media noch immer sehr viel mit Versuch und Irrtum zu tun, denn andere Ziele erfordern andere Maßnahmen!

In 2015 versuche ich, die vielen Kanäle, die ich überwiegend privat und auch zu Testzwecken nutze, so zusammenzuführen und mit den ‚geschäftlichen‘ zu verbinden, dass ein ganzheitliches Bild entsteht; ich will und kann mein privates Ich nicht von meinem beruflichen Ich trennen.

Social Media ist zeitaufwendig, gerade dann, wenn ich auf verschiedenen Kanälen diskutieren und zeitnah antworten will. Für mich gilt: auch wenn ich zu Allem eine Meinung habe, werde ich nicht Alles öffentlich diskutieren bzw. kommentieren. Ich schreibe in erster Linie für Freunde, Kollegen, Partner, und alle, die sich für mich, meine Arbeit und für meine Meinung interessieren und deren Meinung mir wichtig ist. Natürlich will ich auch neue geschäftliche Netze knüpfen. Darüber hinaus dienen meine Blogs auch dazu, meine Gedanken zu ordnen, und das eine oder andere auch neu zu denken …

Ich wünsche uns allen viele neue Erkenntnisse und auch anregende Diskussionen.

Rainer Helmes

Google und das Vergessen

Dass die Diskussion um „das böse Google“ teilweise sehr stark am eigentlichen Thema „Schutz der persönlichen Daten und der Privatsphäre“ vorbeigeht, nervt mich ziemlich.

„Was juckt mich mein Dummes Geschwätz von gestern?!“ – ein beliebter Spruch – nicht nur bei Politikern..

Ja, wenn denn da nur das böse Google nicht wäre!

Google vergisst nicht! Immer noch finde ich Texte und Äußerungen von mir im Netz, die aus längst vergessenen Zeiten stammen – von 2004 oder noch älter. Vieles würde ich heute anders sagen oder auch anders machen. Also muss Google diese Zitate löschen, oder!?

Aber bitte, bitte, liebes Google, nur Negatives löschen!, das Positive hebe deutlich hervor! … (ich hoffe, jeder versteht die Ironie).

Nicht umsonst heißt es, „Weine nicht über verschüttete Milch.“; ist die Milch erst verschüttet, bringt sie niemand – auch nicht das höchste Gericht – zurück in die Flasche.

Einen lesenswerten Artikel hat RA Arno Lampmann verfasst: Der EuGH, Google und das „Recht auf Vergessen“

„Datenschutz beschäftigt sich somit mit der Verarbeitung zutreffender Daten über eine Person. Die Verbreitung unwahrer Daten ist bereits auf ganz anderer gesetzlicher Grundlage unzulässig, und hat mit der Idee des Datenschutzes grundsätzlich nichts zu tun.“

🙂 Rainer Helmes

Youtube und die GEMA – eine unendliche Geschichte

Wer kennt sie nicht, diese „Sperrtafeln“:

„Dieses Video ist in Deutschland leider nicht verfügbar….“

Sie erscheinen immer öfter, und die GEMA hat nun offensichtlich erkannt, dass diese „Sperrtafeln“ dem eigenen Image nicht sonderlich zuträglich sind …

Laut golem.de wird Google-Tochter per Abmahnung aufgefordert, die Einblendungen abzustellen.

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Veröffentlichen und Kommentieren – wie und wo soll ich mich engagieren?

Stefan Pfeiffer, @stefan63atibm, greift eine auf Twitter begonnene Diskussion auf, die ich sehr gerne hier fortführe. Es geht um das Zerfledder-Phänomen im Social Web.

Dass wir heute mit einfachen Mitteln publizieren und immer und fast überall unsere Meinung einfließen lassen können, ist eine große Errungenschaft der Internet-Ära.

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Lang RSS oder Kurz RSS – ist das die Frage?

Aus dem Basic Thinking Blog: „Ein gekürzter Feed bedeutet nicht, dass wir ‚den RSS-Hahn abdrehen‘, wie es einige nennen. Es bedeutet lediglich, dass die Zeitung nur noch bis zum Briefkasten, aber nicht mehr ans Bett geliefert wird.“

Olaf Kolbrück von ‚off the record‘ zeigt sich solidarisch: „Wir kürzen… (…) Sehen Sie es bitte als Zeichen der Solidarität gegenüber Basic Thinking.“

Zur Eingangsfrage: Nein. Es geht nicht um RSS; es geht um viel mehr.

Es geht um Wert.

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Social Media – Blick in die Glaskugel: was geht, was kommt?

Eine rein subjektive Betrachtung!

Definition: ich definiere Social Media als eine offene und öffentliche interaktive dialogorientierte Kommunikation in Neuen Medien*

*Neue Medien: hierzu zähle ich Weblogs aller Art, Netzwerke wie Facebook, Xing u.ä., Foren, Wiki, Kurzmitteilungsdienste wie Twitter und Google Buzz, Aggregatoren wie Friendfeed, Lifestream.fm und alle anderen Plattformen, auf denen Mitglieder empfehlen und kommentieren.

Und in letzter Konsequenz gehört jede Webseite zu den Neuen Medien, die eine Interaktion der Leser bzw. Besucher untereinander und mit den Betreibern ermöglicht. Ja, das ist sehr weit gefasst, aber wo wollen wir die Grenze ziehen?

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