Social Media – so normal wie das Telefon !?!

Für die Benutzung des Telefons setzt niemand eine eigene Abteilung ein. Genau so muss es sein für Social Media: Das ist einfach ein Bestandteil der täglichen Arbeit.

So wird Richard Binhammer, Leiter Public Affairs bei Dell, von Marcel Bernet zitiert.

Und so sollte es auch sein! aber ist es so? hmm … auch ich habe das Zitat sofort aufgegriffen und o.g. Artikel verlinkt.

twitter-rainerhelmes

Via Twitter macht das Zitat dann auch schnell die Runde und wird auch hier ‚verarbeitet‘.

[ Ergänzung 19.01.2010: Ein Tweet und seine Folgen: Social Media und Telefon: Der Vergleich hinkt. … und weiter bei friendfeed. ]

Frank Hamm macht mich dann hier und hier auf diesen lesenswerten Artikel von Mirko Lange aufmerksam: Social Media gehört zur (PR-)Grundversorgung eines Unternehmens. Wie Telefon und E-Mail.

Ich sage ja immer, „Social Media‘ ist dann in der Realität angekommen, wenn wir ‚es‘ so normal benutzen wie das Telefon, ohne groß darüber nachzudenken.

Mirko Lange analysiert und beschreibt die ‚Social-Media-Implementierung‘ aus der Sicht eines PR-Experten und Beraters. Deshalb finde ich seinen „pragmatistischen Ansatz“ umso beachtenswerter:

„Ich schreibe auch grade an meinem nächsten Blogbeitrag, der eigentlich ein Plädoyer GEGEN strategische Social Media ist. Oder sagen wir es anders: “strategisch” auf einem anderen Niveau. “Social Media” wirklich zu “implementieren” ist eine Herkulesaufgabe, die irrsinnig viel Ressourcen kostet. Und Energie. Aber es gibt andere Wege. Man kann es auch “einfach mal anfangen”. Nicht völlig wild, aber auf einem pragmatischen Niveau. Und es sich dann entwickeln lassen. Menschen langsam, heranführen. Deren Engagement gewinnen.“ Mirko Lange

Wir sind auf einem guten Weg …

🙂 Rainer Helmes

Server nimmt Auszeit – RSS-Feed gibt auf

Nachtrag am 30.04.2008: Der Server läuft wieder stabil und der RSS-Feed funktioniert. Der Fehler taucht(e) sporadisch auf und ließ sich nicht eingrenzen. Wenn Sie Ausfälle feststellen, freue ich mich über eine kurze Info, danke! Die Server-Auslastung beobachte ich weiter. Ansonsten kommt noch ein leistungsstärkerer Server – evtl. ein Root-Server – in Betracht.
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Unser Server scheint überfordert; die Leistung lässt zu wünschen übrig.

Und gestern Nachmittag ist unser HTTP-Server in den Ausstand getreten. Nun läuft er wieder – hat leider lange gedauert 🙁

Ich bitte, die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen – jetzt geht’s weiter.

Aber leider funktioniert der RSS-Feed nicht mehr 🙁 – Fehlermeldung: Fatal error: Allowed memory size of 41943040 bytes exhausted (tried to allocate 16384 bytes) in /homepages/28/d154179909/htdocs/…/weblog/wp-includes/post.php on line 2825

Hat jemand eine Idee?

Die Frage habe ich auch an den Support von 1&1 gerichtet; ich hoffe, wir finden eine Lösung!

Rainer Helmes

Stolperfalle Internet

Als Reaktion auf diesen Artikel, wurde ich gerade per Mail auf den Aufruf und die Diskussion im JobBlog aufmerksam gemacht:

Marcel Widmer sucht Kontakt zu Bewerbern, die aufgrund „unvorteilhafter“ Einträge im eigenen Blog oder auf fremden Internetseiten eine Arbeitsstelle nicht erhalten haben.

yasniIch bin überzeugt, immer mehr Personalabteilungen nutzen das Internet, um eine Vorauswahl der Bewerber zu treffen – zugeben werden das allerdings die wenigsten Personalchefs 😉 Die Suche via Google oder einschlägiger Suchdienste a la yasni ist sehr einfach und schnell – und genauso schnell erscheint ein falsches Bild 🙁 Ich sehe diese Entwicklung mit sehr gemischten Gefühlen!

Wer sich intensiv mit der Internet-Suche beschäftigt, die Stärken und Schwächen kennt, der hat ein mächtiges Werkzeug. (ich bezweifle nur, dass das nötige Wissen in allen Personalabteilungen vorhanden ist 🙁 )))

Was bedeutet das für uns, die wir ins Internet schreiben, auf anderen Webseiten diskutieren, „soziale Dienste“ nutzen …?

Als erstes müssen wir uns immer wieder klar machen, das Internet vergisst nicht! Was die Sache dabei viel „gefährlicher“ aber auch „interessanter“ macht, sind die vielen Puzzlestücke, die wir über die Jahre verstreuen; an vieles können wir uns später selbst nicht mehr erinnern.

Aber die Suchalgorithmen werden immer ausgeklügelter, so dass selbst Laien in der Lage sind, komplette Profile von völlig fremden Menschen zu erstellen. Und das macht mich schon nachdenklich!

Wie gehen Sie mit der Internet-Suche um? „Googeln“ Sie Ihre Geschäftspartner, Kollegen, Freunde, …? Suchen Sie nach Ihrem Namen im Internet?

Rainer Helmes

Angst vor dem bösen Internet?

Warum fürchten manche Unternehmen das Internet? – Deshalb!

Anmerkung: Ich habe sehr lange gezögert und überlegt, ob ich diesen für das genannte Unternehmen nicht schmeichelhaften Artikel verlinken soll. Ich stehe zu keiner der beteiligten Personen und Unternehmen in irgendeiner Geschäfts- oder sonstigen Beziehung. M.E. besteht ein übergordnetes Interesse an der Berichterstattung; ich will keine Sau durch irgend ein Dorf treiben, sondern exemplarisch zeigen, welche kommunikativen Herausforderungen auf Unternehmen zukommen und welche Konsequenzen zu ziehen sind.

Nun der Reihe nach: Ein Unternehmen streitet mit einem Kunden – die Diskussion eskaliert – Anwälte müssen es richten … und das alles erscheint mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann irgendwo im Internet, zusammen mit weiteren Bewertungen anderer Kunden – z.B. bei Qype – wie in unserem Beispiel.

Fakt ist: Unternehmen beschäftigen Menschen, Menschen machen Fehler, Punkt.

Fakt ist auch: Negative Bewertungen von Produkten, Dienstleistungen und Unternehmen verbreiten sich sehr rasch im Internet, Punkt.

Jeder von uns kennt wahrscheinlich Personen, die den Bewertungen von Produkten und Dienstleistungen im Internet große Bedeutung beimessen – Tendenz steigend, d.h. auch im Umkehrschluss, dass Unternehmen (positive) Bewertungen im Internet brauchen, um auch zukünftig noch wahrgenommen zu werden!

Und es ist nach meiner Erfahrung auch so, dass negativen Bewertungen eher Glauben geschenkt wird, während positive Bewertungen häufiger angezweifelt werden.

Fazit: Unternehmen müssen lernen, mit ihren Kunden offen und öffentlich zu kommunizieren! Daran führt m.E. kein Weg vorbei.

Durch eine authentische Kommunikation können negative Bewertungen zwar nicht immer verhindert werden, aber das Unternehmen vermeidet es so, in die Defensive zu geraten.

Immer mehr Käufer „googeln“ nach Produkten, Dienstleistungen und Unternehmen, bevor sie sich entscheiden. Deshalb werden (positive!) Bewertungen m.E. mehr und mehr zu einem „must have“.

Rainer Helmes

Ergänzung am 15. Mai 2008: passend zum Thema: Bewertungsplattformen für Ihr Marketing nutzen –  auch im Kunst- und Kulturbereich? Christian Henner-Fehr gibt folgenden Tip: „ …  vielleicht schauen Sie erst mal auf Qype nach, ob Sie nicht dort bereits zu finden sind? Immerhin sind dort deutschlandweit schon mehr als 1.400 Museen und 400 Theater & Kabaretts aufgelistet. Das ist zwar noch nicht die Welt, aber alleine ist man dort auch nicht mehr.

Wechsel geschieht

Shift Happens : Wechsel geschieht

Das Video „Shift Happens“ (auch bekannt als „Did You Know?“) hat mich vor einiger Zeit schon einmal sehr beeindruckt.

Sowohl das Potenzial als auch die Herausforderungen werden deutlich, die in diesem „expontiellem Wandel“ stecken. Und das auf auf eine plastische – auch beklemmende – Art und Weise.

Heute lese ich hier, dass es eine neue leicht veränderte Version gibt.

shift happens

Did You Know? – eine kleine Präsentation, die Karl Fisch im August 2006 vor einem kleinen Kreis in einer Schule hielt, breitet sich lawinenartig im weltweiten Netz aus. Eine deutsche Übersetzung existiert ebenfalls; sie entspricht allerdings nicht exakt der letzten Originalfassung.

Eine gute Zusammenfassung zu Karl Fisch’s ‚Did you know? 2.0‘ mit weiteren Links finden Sie bei Armin Karge und weitere Infos natürlich bei Google 🙂

Nachtrag am 1.2.2008: Diskutieren Sie mit uns die Frage Wie wird die Internet-Technologie unser Business verändern 🙂

Nachtrag 2 am 6.2.2008: Ja, das Video Web 2.0 … The Machine is Us/ing US ist auch ein guter Einstieg in die Diskussion. Danke an CoCreatr für den Hinweis im Kommentar. Das Web 2.0 im Schnelldurchgang sozusagen … Ansätze für viele Fragen … (auch sehr gut für einen Workshop 🙂 )))

Corporate Blogs – uninteressant für kleine und mittelständische Unternehmen?

Ich habe hier auf die aktuelle Studie „Elektronischer Geschäftsverkehr in Mittelstand und Handwerk – Ihre Erfahrungen und Wünsche 2007“ des Netzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr hingewiesen.

Einen Punkt möchte ich herausgreifen:

Welche Bedeutung haben die verschiedenen Informations- und Beratungsangebote?

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Ganz oben auf der Wichtigkeits- und und ziemlich weit oben auf der Zufriedenheitsskala stehen Websites mit Information und auf beiden Skalen ganz unten stehen Blogs – in der Studie irreführenderweise als „Webtagebücher“ bezeichnet.

Das überrascht mich – und überrascht mich auch wieder nicht.

Blogs sind zwar, wie es in der Studie heißt, „in aller Munde“, haben aber „im Business“ einen eher negativen Anstrich – Webtagebücher eben. Aber, wie lange haben die „normale Homepage“ und die E-Mail gebraucht, bis sie die heutige Bedeutung erlangt haben?

Wenn Sie sich selbst ein Bild machen wollen, dann …

… ist die Newcomer Business Blogserie genau das Richtige für Sie! Burkhard Schneider stellt in loser Folge Business Blogger und ihre Blogs vor. Eine Zwischenbilanz zieht er hier.

Meine Antwort auf die Eingangsfrage:

Corporate Blogs sind interessant für kleine und mittelständische Unternehmen!

Ich freue mich auf Ihre Meinungen, Anmerkungen usw. usw. in den Kommentaren und – wie immer – gerne auch per E-Mail 🙂 )))
Rainer Helmes

Web-Portal: Innovatives Wissen

Das Fachportal für Strategie-, Innovations- und Technologiewissen innovations-wissen.de bietet produzierenden Unternehmen im deutsprachigen Raum eine gezielte Unterstützung bei der Entwicklung von Geschäfts-, Produkt- oder Technologiestrategien durch das Angebot von Leitfäden, Prozess- und Methodenbeschreibungen und von Werkzeugen.

Quelle: Mittelstandsblog.de

auch Manager tun es

„Manager bloggen und buhlen um Gunst“, titeln die VDI nachrichten von heute.

Gleichzeitig wird gewarnt: „Tagebücher und andere Online-Journale im Internet sind ein Renner [..] Doch nicht alles, was der Führungskraft durch den Kopf geht, gehört dorthin, sonst kann die Karriere zu Ende sein.“

Warum eigentlich? Ist diese „Vorsicht“ typisch deutsch?

Der Autor zieht das Fazit: „Die Manager-Weblogs sind daher auch nur bedingt aufregend.“

Muss das so sein? Natürlich müssen sich auch und gerade Manager und Führungskräfte an Spielregeln halten, sie haben auch eine Vorbild-Funktion.

„Web-Tagebücher sind ein Minenfeld. Jeder Satz will hier gut überlegt sein [..] Und als ob das noch nicht reicht, haben Firmen wie IBM obendrein spezielle Blogging-Richtlinien aufgestellt.“

M.E. liegen gerade in den „Blogging-Richtlinien“ auch Chancen. Sie dürfen nicht fesseln und knebeln, sondern sie müssen auch kreative Freiräume schaffen.

Der Münchner Kommunikationsberater Klaus Eck kritisiert zu Recht, „Chancen werden oft nicht gesehen, verleugnet, weil es einfacher ist, als sich mit einer relativ neuen, vernetzten Kommunikationslösung wie Blogs auseinanderzusetzen“.

Lesen Sie auch: Manager buhlen um die Gunst der Leser