Werbung auf Internet-Seiten – Popups und Banner …

… müssen sein, so belehrt uns heute am 30. Juli 2007 n-tv.de:

„Auch wenn sich Zuschauer und Leser manchmal gestört fühlen – ohne Werbung geht es nicht.“

Dass Werbung zur Finanzierung eines kostenlosen Angebots sein muss, kann ich nachvollziehen und auch akzeptieren; aber bitte nicht so:

werbung ntv

Die Information verschwindet hinter den „Popups“, überall blinkt es (macht mich nur verrückt und obendrein werde ich noch aufgefordert, weitere Software von dieser Seite zu installieren, um mir noch mehr „geblinke“ ansehen zu müssen. 🙁 – So bitte nicht!

Die modernen Browser bieten heute schon von Haus aus die Möglichkeit, die besonders aufdringlichen Popups zu blockieren. Ich kann jedem nur dringend raten, diese Einstellungen entsprechend vorzunehmen. Doch leider reicht das häufig noch nicht aus!

Mir ist schon einmal der Kragen geplatzt, seitdem nutze ich den Werbeblocker Adblock Plus für Firefox! Ohne Werbeblocker könnte ich mir viele Seiten gar nicht ansehen!

Dem Fass den Boden schlägt dann natürlich folgende Aussage aus:

Den Einsatz von Software zum Ausblenden bzw. Unterdrücken von Werbung können und wollen wir nicht unterstützen. Solche Programme führen daher dazu, dass die Seite nicht oder nur teilweise nutzbar ist.
(…)
Nat ürlich können wir den Einsatz nicht verbieten. Das gilt aber auch für Schwarzfahren oder an der Supermarkt-Kasse vorbeimogeln. (…) Es ist eine Frage des Anstands und des guten Benehmens, auf den Einsatz von Werbeblockern zu verzichten
.“ (n-tv.de)

Ja geht’s noch?

Martin Oetting bringt es auf den Punkt: das ist Business-by-Eingeschnapptsein 🙂

Und Produkte, die mir mit besonders aggressiver und lästiger Werbung angeboten werden, kaufe ich bewusst nicht, wenn es dafür Alternativen anderer Anbieter gibt. 🙂

Rainer Helmes

Nachtrag: drüben beim Werbeblogger entwickelt sich eine interessante Diskussion: n-tv.de vergleicht Werbeverweigerer mit Ladendieben Neue Werbeformen braucht das Land 🙂

Server nimmt Auszeit – RSS-Feed gibt auf

Nachtrag am 30.04.2008: Der Server läuft wieder stabil und der RSS-Feed funktioniert. Der Fehler taucht(e) sporadisch auf und ließ sich nicht eingrenzen. Wenn Sie Ausfälle feststellen, freue ich mich über eine kurze Info, danke! Die Server-Auslastung beobachte ich weiter. Ansonsten kommt noch ein leistungsstärkerer Server – evtl. ein Root-Server – in Betracht.
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Unser Server scheint überfordert; die Leistung lässt zu wünschen übrig.

Und gestern Nachmittag ist unser HTTP-Server in den Ausstand getreten. Nun läuft er wieder – hat leider lange gedauert 🙁

Ich bitte, die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen – jetzt geht’s weiter.

Aber leider funktioniert der RSS-Feed nicht mehr 🙁 – Fehlermeldung: Fatal error: Allowed memory size of 41943040 bytes exhausted (tried to allocate 16384 bytes) in /homepages/28/d154179909/htdocs/…/weblog/wp-includes/post.php on line 2825

Hat jemand eine Idee?

Die Frage habe ich auch an den Support von 1&1 gerichtet; ich hoffe, wir finden eine Lösung!

Rainer Helmes

Stolperfalle Internet

Als Reaktion auf diesen Artikel, wurde ich gerade per Mail auf den Aufruf und die Diskussion im JobBlog aufmerksam gemacht:

Marcel Widmer sucht Kontakt zu Bewerbern, die aufgrund „unvorteilhafter“ Einträge im eigenen Blog oder auf fremden Internetseiten eine Arbeitsstelle nicht erhalten haben.

yasniIch bin überzeugt, immer mehr Personalabteilungen nutzen das Internet, um eine Vorauswahl der Bewerber zu treffen – zugeben werden das allerdings die wenigsten Personalchefs 😉 Die Suche via Google oder einschlägiger Suchdienste a la yasni ist sehr einfach und schnell – und genauso schnell erscheint ein falsches Bild 🙁 Ich sehe diese Entwicklung mit sehr gemischten Gefühlen!

Wer sich intensiv mit der Internet-Suche beschäftigt, die Stärken und Schwächen kennt, der hat ein mächtiges Werkzeug. (ich bezweifle nur, dass das nötige Wissen in allen Personalabteilungen vorhanden ist 🙁 )))

Was bedeutet das für uns, die wir ins Internet schreiben, auf anderen Webseiten diskutieren, „soziale Dienste“ nutzen …?

Als erstes müssen wir uns immer wieder klar machen, das Internet vergisst nicht! Was die Sache dabei viel „gefährlicher“ aber auch „interessanter“ macht, sind die vielen Puzzlestücke, die wir über die Jahre verstreuen; an vieles können wir uns später selbst nicht mehr erinnern.

Aber die Suchalgorithmen werden immer ausgeklügelter, so dass selbst Laien in der Lage sind, komplette Profile von völlig fremden Menschen zu erstellen. Und das macht mich schon nachdenklich!

Wie gehen Sie mit der Internet-Suche um? „Googeln“ Sie Ihre Geschäftspartner, Kollegen, Freunde, …? Suchen Sie nach Ihrem Namen im Internet?

Rainer Helmes

Ein Blog oder doch lieber eine „ganz normale“ Homepage?

Vor gut 10 Monaten habe ich gefragt „Corporate Blogs – uninteressant für kleine und mittelständische Unternehmen?

Damals war für mich klar: Corporate Blogs sind interessant für kleine und mittelständische Unternehmen!

Meine Einschätzung hat sich auch heute nicht geändert! Allerdings nutzen noch sehr wenige Mittelständler diesen Kommunikationskanal – Warum?

Die Angst vor „Verriss“ ist immer latent vorhanden – das kann ich verstehen!, hat aber noch nicht unbedingt was mit den Weblogs zu tun.

Wird dieser Kommunikationskanal „Weblog“ nicht genutzt, wird m.E. die Chance vertan, die Öffentlichkeitsarbeit wirksam zu unterstützen!

Aber ist ein Weblog immer die richtige Lösung?

Matthias Schwenk stellt auf seine Zielgruppe bezogen fest:

Die Irrelevanz meines Blogs beim Mittelstand: Was immer ich hier schreibe, es wird bei meiner eigentlichen Zielgruppe nicht wahrgenommen. Und daran dürfte sich auch noch auf längere Sicht nichts ändern. Noch vor einem Jahr war ich der festen Überzeugung, die Zeit sei reif für die Themen “Web 2.0? und “Enterprise 2.0? in deutschen Unternehmen. Heute sehe ich viel stärker die kulturverändernde Wirkung der Digitalisierung und denke, dass es bei uns noch sehr lange dauern wird (10 bis 15 Jahre?), bis wir Verhältnisse wie heute in den USA oder Japan haben werden. Mattias Schwenk

Kann ich nachvollziehen. Auch für mich stellt sich natürlich die Frage, für wen schreibe ich.

In erster Linie schreibe ich für mich selbst. Das hört sich komisch an – viele können das nicht verstehen – aber es ist so!: beim Schreiben kann ich meine Gedanken am Besten ordnen, und mir selbst einen Überblick und Klarheit verschaffen!

Ich nehme mir das Recht heraus subjektiv und auch ambivalent zu schreiben!

Und genauso freue ich mich auf Feedback – Feedback hilft, die Bodenhaftung zu behalten und Gedanken in eine richtige Richtung weiter zu entwickeln …

Eine statische Homepage erlaubt diese Kommunikation mit Kollegen, Partnern, Kunden u.a.m. nicht. Über dieses Blog und sonstige „Netzaktivitäten“ haben sich interessante Gespräche entwickelt. Diese „Netzgespräche“ will ich nicht mehr missen 🙂

Ich sage aber nicht, dass jetzt jedes Unternehmen bloggen muss; ganz im Gegenteil! Bevor ein Einzelunternehmer oder ein mittelständisches Unternehmen eine Web-Präsenz aufbaut, sollten mindestens die Zielfrage „Was will ich erreichen?“ und die Zielgruppenfrage „Wen will ich erreichen?“ absolut klar sein.

Weitere lesenswerte Artikel zum Thema „Blog-Akquise“:
Basic Thinking Blog: Blog als Akquiseinstrument?
Silkester erzählt: Wie man sonst noch an den Nippeln von Mama Google saugen kann

Rainer Helmes

Facebook, LinkedIn, Xing, Twitter und Co – Netzwerke und Dienste für Profis?

Die Gründe, sich für Netzwerke oder Dienste wie Facebook, LinkedIn, Xing, Twitter oder ähnliche zu entscheiden, sind sicher so zahlreich, wie die Anzahl der Mitglieder, die diese nutzen 🙂 – ich nutze Xing (ehem. openBC) seit 2006; eigentlich nutze ich das Netzwerk noch nicht wirklich richtig 😉

Aber was heißt „richtig“? Wozu diese web-zwei-nullige Kommunikation? Und Profis?, die haben für solche „Spielereien“ keine Zeit, oder doch?

Ganz einfach:

Small Talk ist wichtig! Im Internet wie im realen Leben. Vertrieb’ler können ein Lied davon singen, wie viele Geschäftsessen im Vorfeld eines – eventuellen – Abschlusses notwendig sind … und immer wieder Small Talk 🙂

Und genau hier greift der soziale Gedanke der Netzwerke:

Es ist die Kombination aus Ihrem Profil mit Ihren Kompetenzen und dem Small Talk entweder über persönliche Nachrichten oder in Gruppendiskussionen, d.h. Sie stellen sich vor und die anderen lernen Sie kennen.

Es hat lange gedauert, aber heute sind LinkedIn und Xing m.E. im Lager der Profis etabliert und auch akzeptiert. Facebook weiß ich noch nicht richtig einzuordnen; da arbeite ich noch dran 😉 ( Und dann sind da noch die Probleme mit der Werbung bei Facebook … ) O.K., und nach Twitter darf ich heute auch noch niemanden außerhalb der Blogosphäre fragen 😉

Bzgl. Twitter bin ich selbst sehr ambivalent! Ist Twitter das bessere soziale Netzwerk? Twitter ist Small Talk 2.0 pur!

Bei Twitter gehen die Meinungen auch innerhalb der Blogosphäre extrem auseinander. Ich kann noch nicht genau erklären warum, aber ich sehe großes Potenzial in diesem Dienst.

Die m.E. beste Definition habe ich bei Thomas Knüwer gefunden:

Twitter ist nichts, als alltägliche Kommunikation. Es ist der kurze Zuruf im Vorbeigehen im Büroflur, das Treffen mit dem Nachbarn, wenn man gerade die Haustür aufschließt, die kleine Plänkelei mit dem Starbucks-Barrista. Es ist Kommunikation auf niedrigem Niveau – und doch eine Kommunikation die essentiell ist für unser Zusammenleben. Thomas Knüwer

Oder anders formuliert beim Werbeblogger: @Kaiser: Warum twitter ich eigentlich? Ich sags dir nur einmal!

Was passiert, wenn Twitter Mainstream wird? Darauf bin ich auch gespannt! Die Überlegungen von Djure Meinen kann ich sehr gut nachvollziehen:

Doch jetzt da Twitter – angeblich – Mainstream wird, verliert das ganze langsam seinen Reiz. Immer häufiger poppen Follower rein, die ganz offensichtlich keinerlei Interesse an mir, sondern nur an noch einer Leiche auf der Liste ihrer Follower haben. Djure Meinen

Und Don Alphonso sieht das Twitter-Ende 2009 gekommen. Ein wirklich lesenswerter Ausblick an der Blogbar 🙂

Wird sich das „Modell-Twitter“ als Kommunikationskanal durchsetzen? Das ist für mich heute die spannendste Frage!

Rainer Helmes

Jugendsünden vergessen machen

Ich bin Martin Oetting dankbar, dass er die folgende Frage aufwirft:

Bloggerregeln – was tun mit veralteten Beiträgen?

Das Internet vergisst nicht!„, ist eine Drohung, die nicht nur Unternehmern den Angst-Schweiß auf die Stirn treibt.

Richtig ist, dass ein Artikel bereits unmittelbar nach seiner Erstveröffentlichung auf unzähligen Servern zwischengespeichert wird, die zudem noch weltweit verteilt sind. Ein Zurücknehmen, d.h. ein komplettes Löschen, ist technisch nicht mehr möglich; und jede Änderung an dem Artikel bedeutet, dass von nun an verschiedene Versionen im Umlauf sind.

Nun steht eine Jugendsünde im Netz und das Internet vergisst nicht.

Was kann ich tun, wenn ich nach Monaten oder Jahren feststelle, dass ein von mir veröffentlichter Artikel nach heutigem Wissensstand eine Person oder ein Unternehmen falsch darstellt bzw. in ein falsches Licht rückt?

(Anmerk.: Ich betone ausdrücklich, dass der Artikel, den wir uns beispielhaft vorstellen, zum Zeitpunkt der Veröffentlichung korrekt recherchiert und nach damaligem Wissensstand absolut in Ordnung war!)

Jeder Mensch und jede Organisation hat das Recht, sich zu ändern, zu bessern und Jugendsünden vergessen zu machen

Dem sollten auch wir Blogger Rechnung tragen.

Ich lösche in diesen Fällen alle Artikel bzw. Passagen in meinem Blog, die „vergessene und abgehakte Jugendsünden“ beschreiben. Ggf. setze ich an dieser Stelle (Permalink!) noch den kurzen Hinweis „Aufgrund neuer Erkenntnisse gelöscht!“; oder ich schreibe bzw. verlinke einen neuen Artikel.

Rainer Helmes

Angst vor dem bösen Internet?

Warum fürchten manche Unternehmen das Internet? – Deshalb!

Anmerkung: Ich habe sehr lange gezögert und überlegt, ob ich diesen für das genannte Unternehmen nicht schmeichelhaften Artikel verlinken soll. Ich stehe zu keiner der beteiligten Personen und Unternehmen in irgendeiner Geschäfts- oder sonstigen Beziehung. M.E. besteht ein übergordnetes Interesse an der Berichterstattung; ich will keine Sau durch irgend ein Dorf treiben, sondern exemplarisch zeigen, welche kommunikativen Herausforderungen auf Unternehmen zukommen und welche Konsequenzen zu ziehen sind.

Nun der Reihe nach: Ein Unternehmen streitet mit einem Kunden – die Diskussion eskaliert – Anwälte müssen es richten … und das alles erscheint mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann irgendwo im Internet, zusammen mit weiteren Bewertungen anderer Kunden – z.B. bei Qype – wie in unserem Beispiel.

Fakt ist: Unternehmen beschäftigen Menschen, Menschen machen Fehler, Punkt.

Fakt ist auch: Negative Bewertungen von Produkten, Dienstleistungen und Unternehmen verbreiten sich sehr rasch im Internet, Punkt.

Jeder von uns kennt wahrscheinlich Personen, die den Bewertungen von Produkten und Dienstleistungen im Internet große Bedeutung beimessen – Tendenz steigend, d.h. auch im Umkehrschluss, dass Unternehmen (positive) Bewertungen im Internet brauchen, um auch zukünftig noch wahrgenommen zu werden!

Und es ist nach meiner Erfahrung auch so, dass negativen Bewertungen eher Glauben geschenkt wird, während positive Bewertungen häufiger angezweifelt werden.

Fazit: Unternehmen müssen lernen, mit ihren Kunden offen und öffentlich zu kommunizieren! Daran führt m.E. kein Weg vorbei.

Durch eine authentische Kommunikation können negative Bewertungen zwar nicht immer verhindert werden, aber das Unternehmen vermeidet es so, in die Defensive zu geraten.

Immer mehr Käufer „googeln“ nach Produkten, Dienstleistungen und Unternehmen, bevor sie sich entscheiden. Deshalb werden (positive!) Bewertungen m.E. mehr und mehr zu einem „must have“.

Rainer Helmes

Ergänzung am 15. Mai 2008: passend zum Thema: Bewertungsplattformen für Ihr Marketing nutzen –  auch im Kunst- und Kulturbereich? Christian Henner-Fehr gibt folgenden Tip: „ …  vielleicht schauen Sie erst mal auf Qype nach, ob Sie nicht dort bereits zu finden sind? Immerhin sind dort deutschlandweit schon mehr als 1.400 Museen und 400 Theater & Kabaretts aufgelistet. Das ist zwar noch nicht die Welt, aber alleine ist man dort auch nicht mehr.

Netzwerk-Dienste und Neue Medien wirksam nutzen

… d.h. auch Aufmerksamkeit erreichen in einer Welt der Nachrichten-Überflutung.

Noch nie war es so einfach wie heute, eine beliebig große Leserschaft zu adressieren 🙂

Zielgruppe!?! – Höre ich irgendwo „Zielgruppe“? Es scheint fast so, als könne man sich das Definieren seiner Zielgruppe sparen; man ruft in die Welt hinaus aka schreibt ins Internet und alle anderen holen sich die Information ab; viel mehr noch: sie filtern sogar die Information aus all dem (Netz-)Rauschen heraus … Nein, so einfach geht das nicht!

Freunde, Partner und Kunden erreichen und richtig ansprechen ist die eine Seite der Medaille, das Arbeiten in bestehenden (Kompetenz-)Netzwerken die andere!

Für ein mittelständisches Unternehmen, das sich auf Nutzung dieser Neuen Medien voll und ganz einlassen will (- meine Zielgruppe! 🙂 ), bedeuten beide Seiten der einen Medaille Veränderungen und gleichzeitig neue Chancen.

Ich möchte Anregungen geben, wie die Internet-Technologie und die „Neuen Medien“ wirksam genutzt werden können. Hierzu freue ich mich auf spannende Diskussionen hier im Blog 🙂

Der Wandel ist das Kernthema dieses Weblogs; der Wandel durch „Neue Medien“ – ausgelöst durch das Internet und die Internet-Technologie. „Wind of Change“ 🙂 fegt durch alle Branchen und erreicht in zunehmenden Maße auch kleine und mittelständische Unternehmen. Genauso wichtig ist die Stabilität. Deshalb das Motto: Den Wandel gestalten – Die Stabilität bewahren.

Und wenn ich über Neue Medien und Netzwerk-Dienste aka „Soziale Software“ spreche, fällt i.d.R. sofort auf, dass die größte Herausforderung darin besteht, diese Dienste zu klassifizieren. Jeder versteht was anderes … geht es um Netzwerk-Dienste in der Team- und Projektarbeit oder um Netzwerk-Dienste im Handel – „Märkte sind Gespräche“ ist ein schönes Stichwort … Das sind zwei Welten, die auf den ersten Blick gar nichts gemeinsam haben – aber nur auf den ersten Blick!

Nun, ich will an dieser Stelle den Versuch wagen, einige der Dienste in die eine oder andere Schublade zu sortieren. (ich nehme eine willkürliche Auswahl ohne einen Anspruch auf Vollständigkeit – weitere Dienste können Sie gerne in den Kommentaren aufführen und auch einordnen 🙂 )))

Anmerk.: ich beabsichtige keine objektive Aufstellung, sondern ich lasse bewusst meine Meinung und meine Vorlieben einfließen 🙂

I. In die erste Schublade kommen sowohl die Werkzeuge für die Team- und Projektarbeit – ich bevorzuge, wenn möglich, plattformunabhängige Open Source Software wie z.B. FreeMind und GanttProject – als auch Internet-Plattformen für die Kommunikation im Team wie z.B. Doodle .

Zu dieser Gruppe zähle ich aber auch genauso die Bookmarking-Dienste wie del.icio.us, Mister Wong u.v.a.m..

II. Dienste und Services zum Publizieren sowie für das Wissensmanagement: Weblog, Wiki, … aber auch das Mikro-Blogging wie z.B. Twitter gehören in die zweite Schublade.

Nur der Nutzen von Twitter erschließt sich mir noch nicht wirklich. Ich fürchte, bei „ernsthafter Anwendung“ könnte Twitter süchtig machen und sich dann zu einem reinen Zeitdieb entwickeln 😉

Wenn ich an Twitter denke, denke ich an einen großen Dorfplatz, auf dem sich alle Bewohner treffen, und jeder auf jeden einredet und alle mit allen gleichzeitig „quatschen“. (hmmm … also kein schlechter Kommunikations-Ansatz, so zum Spaß, eigentlich!?! 🙂 )))

Allerdings ist auch der Ansatz der Bahn nicht verkehrt: http://twitter.com/db_info. Vorausgesetzt diese Informationen werden zeitnah aktualisiert, könnte dieser Feed für (Bahn-)Reisende interessant sein.

III. Die dritte Schublade enthält die „Karriere-Netzwerke“ wie xing (ehem. openBC), LinkedIn, … aber auch facebook u.v.a.m..

Ich frage mich: ist eine kostenpflichtige Premiummitgliedschaft sinnvoll? Für einen Selbstversuch habe ich diese gerade bei xing gekündigt … mal schau’n, wie weit ich mit dem „Normalo-Dienst“ komme 🙂

IV. „Medien-Portale“ wie flickr, slideshare, youtube, sevenload, … lege ich in die vierte Schublade. Mit diesen Diensten laden Sie z.B. Bilder, (Powerpoint-)Präsentationen oder Videos hoch, und Sie können diese dann in Ihr Blog o.ä. einbinden.

Mit Mogulus und Hobnox stehen auch bereits die nächsten Web-TV-Communities für Herrn und Frau Jedermann vor der Tür …

V. Immer wichtiger wird der Inhalt aus der fünften Schublade: Aggregatoren für Medieninhalte. Diese helfen, die Übersicht zu behalten. Mir z.B. kommt dazu friendfeed ganz recht.

Das soll für’s Erste reichen. In loser Folge schreibe ich weiterhin zu diesen und weiteren Diensten. Ein wichtiger und zugleich spannender Punkt ist natürlich auch der Umgang mit der neuen Offenheit und Öffentlichkeit .

Wie nutzen Sie die Netzwerk-Dienste bzw. „Soziale Software“? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?

Rainer Helmes

Weblinks:

Ausgewählte Artikel zu Twitter (dem Hype-Thema der letzten Tage):
Corporate Twitter: Die Liste
Twitter-Freundschaften oder Twitter-Zwänge?
Twitter verdient zwar kein Geld, aber viel Respekt
Twitter vor dem Blasenplatzen – oder dem Durchbruch?
Twitter: Sozialer Mitmachzwang?

Ausgewählte Artikel zu „Corporate Blogging“:
HowTo: Corporate Blogs Top oder Flop?
Corporate Blogs und das Jahr 2008
Corporate Blogs – ein weiter Weg

Ausgewählte Artikel zu soz. Netzen / Social Media (allgemein):
Kennzahlen zur Messung von Social Software in Organisationen
Social Media: Was Unternehmen darüber wissen sollten
Marktchancen für Social Software

Hier einige meiner Accounts (von denen der eine oder andere allerdings mehr oder weniger auf Halde liegt 🙂 – Ständige Änderung vorbehalten!):
xing: http://www.xing.com/profile/Rainer_Helmes
facebook: http://de.facebook.com/people/Rainer_Helmes/1248691436
twitter: http://twitter.com/rainerhelmes
friendfeed: http://friendfeed.com/rainerhelmes
slideshare: http://www.slideshare.net/rainerhelmes
delicious: http://del.icio.us/rainerhelmes
Mister Wong: http://www.mister-wong.de/user/rainerhelmes

PP- (oder OpenOffice-) Präsentationen ins Blog

kleiner Selbsttest mit Slideshare (ja, geschrieben habe ich schon öfter über Slideshare, und nun habe ich mir endlich auch einen Benutzer-Account eingerichtet):

Man nehme eine alte Vorlage – entferne evtl. alle Hinweise auf den oder die Kunden bzw. Auftraggeber – und lade diese in den eigenen Slidespace.

Für die Einbindung ins Blog kopiert man einen kleinen Codeschnipsel – fertig 🙂 …
gaaaa…………..nz einfach 🙂

Rainer Helmes

Frühjahrsputz

Das PM-Blog im neuen Design

Heute Vormittag habe ich noch Überlegungen bzgl. einem „Frühjahrsputz“ angestellt – und ja – nach gut zwei Jahren „ins Internet schreiben“ (Herr ix) ist es an der Zeit, ein persönliches Fazit zu ziehen.

Um das Ergebnis gleich vorweg zu nehmen: ich blogge weiter.

Und: ein neuer Anstrich für das PM-Blog muss her 🙂 Hier bin ich fündig geworden. Weitere Infos zu dem Template gibt es hier: http://www.plaintxt.org/themes/sandbox/

Zu dem großen Reinemachen gehört allerdings auch, dass ich meine Internet-Aktivitäten bündeln werde – doch dazu später mehr …

Die Fragen „was bringt das Schreiben ins Internet eigentlich?, und wem nützt es?“ stehen immer im Raum … in weiteren Artikeln hier in diesem Blog beschreibe ich meine Erfahrungen 🙂 – Sie sind – wie immer – eingeladen, mit mir zu diskutieren!

Rainer Helmes