Fuehrungs-Philosophie

Führen heißt, das
eigene Menschsein
begreifen!

Professor Götz Werner, Gründer und Vorsitzender der Geschäftsführung von dm-drogerie markt.

[man lernt Führung], indem man lernt, sich damit zu beschäftigen, was Menschsein im eigentlichen Sinne bedeutet. Also muss man in die Philosophie einsteigen. Vorbilder gibt es mehr als genug: Goethe & Co. Mein Weg war die Anthroposophie, die ja als Fortführung des klassischen Gedankenguts von Goethe und Schiller verstanden werden kann. Aber es gibt kein klares Lernprogramm. Jeder muss und darf sich selbst seine Quellen erschließen. Wichtig ist nur, dass jemand, der Führung übernehmen möchte, in seinem Studium auch auf die essentiellen Seins-Fragen stößt. Sonst wird er als Führungskraft nicht wirklich weit kommen.

Was gute Führungskräfte auszeichnet, erläutert Prof. Werner in einem hochinteressanten Interview auf dem Internet-Portal www.in-fuehrung-gehen.de.

Weblog Kommunikation

Die Diskussion zu „Unternehmerisches Denken“, die sich gerade beim JobBlog und beim Excellence Blog entwickelt, finde ich spannend.

Marcel Widmer – JobBlog – schreibt:

Einfach fantastisch, wie sich in Weblogs über weite Distanzen interessante und erhellende „Diskussionen“ entwickeln können!

… dem habe ich nichts hinzuzufügen 🙂

Gerade Berater nutzen diese Möglichkeiten noch viel zu wenig. Hier verschenken wir noch sehr viel an wertvollem Potenzial.

Dennoch wage ich heute schon die Prognose, dass Weblogs als Mittel der Unternehmenskommunikation mittelfristig noch wichtiger und unverzichtbarer werden, als es die E-Mail heute schon ist.

Auf Ihre Kommentare zu dieser – gewagten? – These freue ich mich sehr.

Abmahnung – dieser Schuss ging nach hinten los

Wer oder was ist euroweb?

technorati suche

Die Blog-Suchmaschine Technorati findet für euroweb z.Z. 164 Einträge, die Anzahl wächst im Stunden-Takt.

Alles fing mit einem Brief an Jens Scholz an:

…zeigen wir die Vertretung der rechtlichen Interessen der Euroweb Internet GmbH, Neumannstraße 02, 40235 Düsseldorf an.

(…) In verschiedenen Beiträgen und Kommentaren auf Ihrer Internetseite verbreiten Sie unwahre und beleidigende Behauptungen über unsere Mandantin, die diese auf das übelste herabwürdigen und verunglimpfen. Sie schwärzen unsere Mandantin unter Behauptung unwahrer Tatsachen an.

Jens Scholz lässt sich nicht einschüchtern und RA Udo Vetter antwortet.

Ein vorläufiger Höhepunkt könnte die negative Feststellungsklage sein.

Update

euroweb hat einen Eintrag im Online-Lexikon Wikipedia.

Unternehmer – Vorbild – Guru

… von den Besten lernen!?! … doch wo finden wir die besten Unternehmer, wer sind sie, was machen sie (anders)?

Irgendwie von Johannes B. Kerner inspiriert – er sucht ständig Unsere Besten …. -, habe ich mich online und offline umgesehen.

Und es gibt sie, die großen und kleinen Erfolgsgeschichten:

Natürlich können Sie auch offline lesen 🙂

Diese Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit! – Ergänzen Sie einfach, was Ihnen fehlt.

Weblogs und kein Ende

Das JobBlog greift das Thema Weblogs für Unternehmen heute wieder auf.

Die Zahl der Weblogs steigt in letzter Zeit rasant an; ein Ende ist nicht abzusehen. Technorati listet weltweit mehr als 30 Millionen Blogs, und ich frage mich, stehen wir wieder vor einer „Überhitzung“?

Meine Antwort: Nein. Spätestens seit Ende des Internet-Hypes sollte jedem klar sein: das Internet kann die „alten“ Gesetze der Betriebs- und Volkswirtschaft nicht auf den Kopf stellen.

Das Internet ist m.E. nicht mehr – aber auch nicht weniger – als ein weiterer Kommunikationskanal, allerdings einer mit einem sehr großem „Veränderungspotenzial“.

Martin Röll hat es so ausgedrückt:

Die Weblogs verändern das Leben der Leute. Die Leute verhalten sich anders. Das veränderte Verhalten wirkt auf die Unternehmen. Es lohnt sich oft, das genau zu betrachten.

Ich erinnere mich noch gut an Diskussionen Ende der 90er Jahre, als mir Geschäftsführer mittelständischer Unternehmen sagten, „E-Mail brauchen wir niemals“, na ja!

M.E. stellt sich die Frage heute nicht mehr, ob wir Weblogs gut finden oder nicht; die „kritische Masse“ ist überschritten.

Unternehmen müssen lernen, richtig mit Weblogs umzugehen. Es gibt auch Negativ-Beispiele, die zeigen wie man nicht kommunizieren sollte.

Update: sehr lesenswert ist dieser Artikel beim
PR Blogger: Die Macht der neuen Meinungsmacher

Kreativitaet auch systematisch

… das ist ein Widerspruch, oder doch nicht?

Dr. Stephan List beschreibt in seinem ToolBlog, wie Singles alleine brainstormen können. Kombinieren Sie diese Methode mit der Methode „Mindstorming“ nach Brian Tracy. Mindstorming ist in Tracy’s Buch „Thinking Big“ erklärt und funktioniert folgendermaßen:

  • Sie nehmen ein leeres Blatt und schreiben Ihr aktuelles Problem in Form einer Frage auf.
  • Formulieren Sie diese Frage so konkret wie möglich. Evtl. müssen Sie die Frage umformulieren. Beispiel: Fragen Sie nicht: „wie kann ich mehr Geld verdienen?“, sondern fragen Sie „was kann ich heute tun, um mein Einkommen in den nächsten 12 Monaten zu verdoppeln?“
  • Hören Sie nicht eher auf, bis Sie 20 Antworten auf Ihrem Blatt notiert haben. Die ersten 5 Antworten fallen i.d.R. leicht. Zwingen Sie sich so lange bei dem Papier zu bleiben, bis Sie 20 Antworten haben. Sie können z.B. genau das Gegenteil von einer vorherigen Antwort schreiben oder völlig absurde Antworten geben. Beispiel: „mehr arbeiten in diesem Job“ und „weniger arbeiten in einem anderen Job“.

Nun kommt die Methode nach Dr. List ins Spiel:

  • Schreiben Sie die Antworten auf Karten und mischen diese.
  • Bilden Sie zwei Stapel und nehmen jeweils die obere Karte.
  • Welche Assoziationen fallen Ihnen spontan ein? Notieren Sie alles, was Ihnen einfällt.
  • Fortsetzung mit den nächsten beiden Karten, usw.

Gehen Sie jetzt Ihre Antworten durch und wählen Sie mindestens eine aus, die Sie sofort umsetzen.