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	<title>Kommentare zu: Social Media &#8211; Blick in die Glaskugel: was geht, was kommt?</title>
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		<title>Von: Rainer Helmes</title>
		<link>http://www.helmes.de/2010-02-18/social-media-blick-in-die-glaskugel-was-geht-was-kommt.html/comment-page-1#comment-12272</link>
		<dc:creator>Rainer Helmes</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 10:51:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.helmes.de/?p=476#comment-12272</guid>
		<description>Danke f&#252;r den Kommentar!

Die Schwierigkeiten mit &quot;Social Media&quot; liegen m.E. nicht nur an den beliebig vielen Definitionen, die im Raum stehen, sondern auch darin begr&#252;ndet, dass manchmal &quot;nur&quot; die Technologie gemeint ist und ein anderes Mal wird mit &quot;Social Media&quot; dann auch noch eine komplett neue (Organisations-)Kultur gefordert. Dass Unternehmen damit &#252;berfordert sind, wundert mich nicht wirklich. Ich meide daher diesen Begriff.

Sie haben Recht, Unternehmen k&#246;nnen das Internet nicht l&#228;nger ignorieren. Fakt ist, &#252;ber Produkte, Dienstleistungen und Marken wird im NETZ gesprochen. Bewertungen und Empfehlungen werden f&#252;r Kaufentscheidungen immer wichtiger. In diesem Sinne gibt es keine Entscheidung f&#252;r oder gegen das NETZ. Unternehmen k&#246;nnen z.B. mit Google-Alert bestimmte Marken &quot;im Blick&quot; behalten.

Zweiter Punkt, Unternehmen m&#252;ssen ansprechbar sein. Und die Unternehmen m&#252;ssen auf Anfragen zeitnah reagieren. Eine f&#252;r den Anrufer teure Hotline ist da i.d.R. eher kontrapoduktiv. Eine E-Mail-Adresse, die auch zeitnah &#252;berwacht wird, ist heute Pflicht - welche anderen Werkzeuge - wie Facebook, Twitter, ... - in Frage kommen, h&#228;ngt dann nat&#252;rlich stark von den Kunden ab.

Wenn ein Unternehmen alle die o.g. Punkte beherzigt und entsprechende Werkzeuge einsetzt, k&#246;nnen wir dann schon davon sprechen, dass dieses Unternehmen &quot;Social Media macht&quot;? Hmmm ... das habe ich bisher nicht so gesehen.

Dritter Punkt; und das - und nur das - ist f&#252;r mich &quot;Social Media&quot; bzw. der dialogorientierte Einsatz von Neuen Medien: Unternehmen k&#246;nnen ihre Kunden direkt ansprechen, indem sie Weblogs, Wikis, Foren aufbauen oder Plattformen wie Facebook f&#252;r eine eigene &quot;Fanseite&quot; nutzen. Hierbei muss allerdings der Dialog mit den Kunden - den Fans - an erster Stelle stehen.

Nach meiner Auffassung sind viele - die meisten? - Unternehmen aufgrund ihrer internen Struktur - ihrer Aufbau- und Ablauforganisation - noch nicht bereit f&#252;r diesen letzten Schritt in &quot;Social Media&quot;. Und genau an dieser Stelle m&#252;ssen Berater m.E. ansetzen, um solche &quot;Vodafon-Desaster&quot; zu vermeiden.

Meine Meinung: erst die (interne) Struktur anpassen, dann twittern ... nicht umgekehrt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke f&#252;r den Kommentar!</p>
<p>Die Schwierigkeiten mit &#8220;Social Media&#8221; liegen m.E. nicht nur an den beliebig vielen Definitionen, die im Raum stehen, sondern auch darin begr&#252;ndet, dass manchmal &#8220;nur&#8221; die Technologie gemeint ist und ein anderes Mal wird mit &#8220;Social Media&#8221; dann auch noch eine komplett neue (Organisations-)Kultur gefordert. Dass Unternehmen damit &#252;berfordert sind, wundert mich nicht wirklich. Ich meide daher diesen Begriff.</p>
<p>Sie haben Recht, Unternehmen k&#246;nnen das Internet nicht l&#228;nger ignorieren. Fakt ist, &#252;ber Produkte, Dienstleistungen und Marken wird im NETZ gesprochen. Bewertungen und Empfehlungen werden f&#252;r Kaufentscheidungen immer wichtiger. In diesem Sinne gibt es keine Entscheidung f&#252;r oder gegen das NETZ. Unternehmen k&#246;nnen z.B. mit Google-Alert bestimmte Marken &#8220;im Blick&#8221; behalten.</p>
<p>Zweiter Punkt, Unternehmen m&#252;ssen ansprechbar sein. Und die Unternehmen m&#252;ssen auf Anfragen zeitnah reagieren. Eine f&#252;r den Anrufer teure Hotline ist da i.d.R. eher kontrapoduktiv. Eine E-Mail-Adresse, die auch zeitnah &#252;berwacht wird, ist heute Pflicht &#8211; welche anderen Werkzeuge &#8211; wie Facebook, Twitter, &#8230; &#8211; in Frage kommen, h&#228;ngt dann nat&#252;rlich stark von den Kunden ab.</p>
<p>Wenn ein Unternehmen alle die o.g. Punkte beherzigt und entsprechende Werkzeuge einsetzt, k&#246;nnen wir dann schon davon sprechen, dass dieses Unternehmen &#8220;Social Media macht&#8221;? Hmmm &#8230; das habe ich bisher nicht so gesehen.</p>
<p>Dritter Punkt; und das &#8211; und nur das &#8211; ist f&#252;r mich &#8220;Social Media&#8221; bzw. der dialogorientierte Einsatz von Neuen Medien: Unternehmen k&#246;nnen ihre Kunden direkt ansprechen, indem sie Weblogs, Wikis, Foren aufbauen oder Plattformen wie Facebook f&#252;r eine eigene &#8220;Fanseite&#8221; nutzen. Hierbei muss allerdings der Dialog mit den Kunden &#8211; den Fans &#8211; an erster Stelle stehen.</p>
<p>Nach meiner Auffassung sind viele &#8211; die meisten? &#8211; Unternehmen aufgrund ihrer internen Struktur &#8211; ihrer Aufbau- und Ablauforganisation &#8211; noch nicht bereit f&#252;r diesen letzten Schritt in &#8220;Social Media&#8221;. Und genau an dieser Stelle m&#252;ssen Berater m.E. ansetzen, um solche &#8220;Vodafon-Desaster&#8221; zu vermeiden.</p>
<p>Meine Meinung: erst die (interne) Struktur anpassen, dann twittern &#8230; nicht umgekehrt.</p>
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	<item>
		<title>Von: Manfred Leisenberg</title>
		<link>http://www.helmes.de/2010-02-18/social-media-blick-in-die-glaskugel-was-geht-was-kommt.html/comment-page-1#comment-12271</link>
		<dc:creator>Manfred Leisenberg</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 08:35:03 +0000</pubDate>
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		<description>M&#252;ssen Unternehmen “Social Media machen”?- Ich sage klar und deutlich: JA!

Nicht alle Unternehmen sind auf die Entwicklungen im sozialen Web  gut vorbereitet. H&#228;ufig wird an den Berater die Frage herangetragen, ob denn ein unternehmerisches Engagement in sozialen Web und Enterprise 2.0 &#252;berhaupt notwendig ist und die teuere Investition sich lohnt. Hierzu m&#246;chten ich den Zweiflern mit auf den Weg geben, dass man das Web 2.0 zwar ignorieren kann. Das Web 2.0 mit seinen vielen Millionen Nutzern ignoriert  Unternehmen, Produkte, Dienstleistungen oder  Einzelpersonen jedoch nicht. Es gilt zu handeln, um aus neuen M&#246;glichkeiten  maximalen Nutzen zu ziehen! Unternehmen m&#252;ssen kurzfristig &#252;ber den Einsatz der sozialen Medien bei kleinem Spielraum entscheiden. Eine Entscheidung gegen Social Media kann - wie viele Beispiele von Reputationskrisen zeigen - fatal sein. 

Manfred Leisenberg</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>M&#252;ssen Unternehmen “Social Media machen”?- Ich sage klar und deutlich: JA!</p>
<p>Nicht alle Unternehmen sind auf die Entwicklungen im sozialen Web  gut vorbereitet. H&#228;ufig wird an den Berater die Frage herangetragen, ob denn ein unternehmerisches Engagement in sozialen Web und Enterprise 2.0 &#252;berhaupt notwendig ist und die teuere Investition sich lohnt. Hierzu m&#246;chten ich den Zweiflern mit auf den Weg geben, dass man das Web 2.0 zwar ignorieren kann. Das Web 2.0 mit seinen vielen Millionen Nutzern ignoriert  Unternehmen, Produkte, Dienstleistungen oder  Einzelpersonen jedoch nicht. Es gilt zu handeln, um aus neuen M&#246;glichkeiten  maximalen Nutzen zu ziehen! Unternehmen m&#252;ssen kurzfristig &#252;ber den Einsatz der sozialen Medien bei kleinem Spielraum entscheiden. Eine Entscheidung gegen Social Media kann &#8211; wie viele Beispiele von Reputationskrisen zeigen &#8211; fatal sein. </p>
<p>Manfred Leisenberg</p>
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