Bloggen wirkt.

Angeregt durch diesen Artikel von Christian Henner-Fehr mache ich mir – mal wieder – Gedanken über das Bloggen (- im Allgemeinen und im Speziellen :-) ).

Hier ist es auch still geworden – mein letzter Eintrag war vom 18. Mai diesen Jahres . Da kam mir unser Newsletter zu Wertanalyse und Value Management sehr gelegen, den ich dann kurz verlinkt habe.

Unsere Zeit ist begrenzt – gilt für die Blogger genauso wie für die (potenziellen) Leser:

12 Stunden sind die US-User durchschnittlich pro Woche online.

Mehr geht nicht mehr.

Ich habe in letzter Zeit viel mit “Neuen Diensten” experimentiert -

Twitter, Posterous, Friendfeed, Facebook, …

… mit Diensten für Web-Visitenkarten wie claimID, DandyID, Google-Profil, myON-ID, yiid, … und noch ein paar andere mehr; denn wer bin ich – ohne Identitäten? (Ja, es sind nur Experimente, keine fertigen Visitenkarten :-) )

 

 

Überall sollen wir uns vorstellen, sollen Kontakte und/oder Freunde sammeln, unsere Netzaktivitäten zusammenführen u.v.a.m.. Alles sehr zeitaufwendig; leider, leider … .

… und unsere Fundstücke speichern wir bei delicious, Mister Wong, diigo, … .

Zusammengeführt wird dann alles bei MyBlogLog, Lifestream.fm o.ä..

So sieht sie aus, die schöne neue “Web-2.0-Welt”: Brian Solis und Jesse Thomas haben The Conversation Prism entwickelt. Es geht um Kommunikation und Dialog.

Doch bleiben wir beim Blog:

95 Prozent aller Blogs sind Online-Leichen
Regelmäßige Updates in meisten Fällen nur von kurzer Dauer

95 Prozent aller Blogs sind Online-Leichen?

Auch wenn die Karawane bereits weiterzieht, halte ich das Blog immer noch für ein wichtiges Werkzeug für die Öffentlichkeitsarbeit und die Selbstvermarktung …

… wenn das Blog nicht sogar das wichtigste Werkzeug ist …

… aber was ist das Blog überhaupt?

Wohl wahr, das ist eine rhetorische Frage – aber sehr ernst gemeint!

Zunächst ist das Blog nur eine Software, die uns das öffentliche Publizieren von Texten aller Art etwas einfacher macht – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Werkzeugkiste: Blogging/Bloggen (PDF) von Gabi Reinmann

Lange Rede, kurzer Sinn:

Bloggen wirkt!

Warum?

Nicht wir Blogger finden unsere Leser – unsere Leser finden uns!

Wie das? - Kennen Sie Karl Fisch? – Nein?

Did You Know? – Eine Präsentation geht um die Welt

 

 

Dieses Internet ist für viele Betrachter fremd und daher auch furchteinflößend. Und so kommt es dann leicht zum Kampf der Kulturen.

Online vs. Offline? Ja, hier liegt eine große Herausforderung. Leider wächst noch nicht zusammen, was zusammen gehört.

Schon unsere Sprache verrät uns:

“ich habe das im Internet gelesen …” – “hmmm … was genau … von wem?” – “ja, im Internet, da steht doch …”

Ja, nee, is klar! Und das, was mir Herr Schmidt telefonisch mitgeteilt hat, habe ich dann im Telefon gehört … ;-)

Stefan Evertz verdeutlicht die zwei Seiten der einen Medaille am Beispiel #zensursula – sehr lesenswert!

:-) Rainer Helmes

3 Gedanken zu „Bloggen wirkt.“

  1. Das heißt, es bleibt hier weiter so ruhig? Oder kann ich hier wieder regelmäßiger Beiräge lesen? Ich finde übrigens, dass ein Blog nicht nur für die Öffentlichkeitsarbeit oder die Selbstvermarktung geeignet ist. Es dient auch dazu, Interessantes aus dem Netz so zu strukturieren, und aufzubereiten, dass man diese Inhalte auch weiter zur Verfügung hat. Ich schreibe meine Blogposts, damit ich Dinge verstehe und sie nicht vergesse. Das hat mit den anderen erst einmla gar nichts zu tun… ;-)

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