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	<title>Kommentare zu: Warum Corporate Blogs scheitern.</title>
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		<title>Von: Rainer Helmes</title>
		<link>http://www.helmes.de/2008-05-29/warum-corporate-blogs-scheitern.html/comment-page-1#comment-11919</link>
		<dc:creator>Rainer Helmes</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 12:28:55 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;b&gt;Test!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;  ... nach einem Update von &lt;i&gt;Intense Debate&lt;/i&gt; sind hier Kommentare verschwunden :-(  </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><b>Test!</b></p>
<p>  &#8230; nach einem Update von <i>Intense Debate</i> sind hier Kommentare verschwunden <img src='http://www.helmes.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: KMU-Marketing-Blog</title>
		<link>http://www.helmes.de/2008-05-29/warum-corporate-blogs-scheitern.html/comment-page-1#comment-4922</link>
		<dc:creator>KMU-Marketing-Blog</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 18:29:05 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Corporate Blogs – Leben oder Tod...&lt;/strong&gt;

Heute besch&#228;ftige ich mich noch einmal mit dem Thema Corporate Blogs. Nachdem ich in den vergangenen Wochen wieder einiges lesen konnte, ob diese Unternehmens-Tageb&#252;cher nun wirklich den Durchbruch schaffen oder nicht, will ich dieses Thema noch mal ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Corporate Blogs – Leben oder Tod&#8230;</strong></p>
<p>Heute besch&#228;ftige ich mich noch einmal mit dem Thema Corporate Blogs. Nachdem ich in den vergangenen Wochen wieder einiges lesen konnte, ob diese Unternehmens-Tageb&#252;cher nun wirklich den Durchbruch schaffen oder nicht, will ich dieses Thema noch mal &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wochenrückblick 23/08 &#124; schweizweit.net</title>
		<link>http://www.helmes.de/2008-05-29/warum-corporate-blogs-scheitern.html/comment-page-1#comment-4631</link>
		<dc:creator>Wochenrückblick 23/08 &#124; schweizweit.net</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Jun 2008 12:13:09 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Warum Corporate Blogs scheitern [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Warum Corporate Blogs scheitern [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Silkester erzählt &#187; Blog Archive &#187; Weblogs und der Dialog</title>
		<link>http://www.helmes.de/2008-05-29/warum-corporate-blogs-scheitern.html/comment-page-1#comment-4601</link>
		<dc:creator>Silkester erzählt &#187; Blog Archive &#187; Weblogs und der Dialog</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 09:37:36 +0000</pubDate>
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		<description>[...] soll&#039;s. Das ist ein St&#252;ck Freiheit eines selbsternannten Blogmoderator, so wie der PM-Blog (Warum Corporate Blogs scheitern.) Gelesenes aufgreift und &#252;ber das Zitat in seinem Weblog den Dialog zun&#228;chst ohne das [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] soll&#8217;s. Das ist ein St&#252;ck Freiheit eines selbsternannten Blogmoderator, so wie der PM-Blog (Warum Corporate Blogs scheitern.) Gelesenes aufgreift und &#252;ber das Zitat in seinem Weblog den Dialog zun&#228;chst ohne das [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Basic Thinking Blog &#124; wat denn da los?</title>
		<link>http://www.helmes.de/2008-05-29/warum-corporate-blogs-scheitern.html/comment-page-1#comment-4594</link>
		<dc:creator>Basic Thinking Blog &#124; wat denn da los?</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 22:27:22 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Ist das Modell “Blog” gescheitert? Bloogbar: Zum Stand der Professionalisierung PM-Blog: Warum Corporate Blogs scheitern. (wieso Punkt?) &amp; Corporate Blog Debatte - Reaktionen und Fazit F!xmbr: Zwei Nachrichten aus [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Ist das Modell “Blog” gescheitert? Bloogbar: Zum Stand der Professionalisierung PM-Blog: Warum Corporate Blogs scheitern. (wieso Punkt?) &#38; Corporate Blog Debatte &#8211; Reaktionen und Fazit F!xmbr: Zwei Nachrichten aus [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Rainer Helmes</title>
		<link>http://www.helmes.de/2008-05-29/warum-corporate-blogs-scheitern.html/comment-page-1#comment-4589</link>
		<dc:creator>Rainer Helmes</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 15:45:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.helmes.de/?p=140#comment-4589</guid>
		<description>@vanboy: auch die Leser m&#252;ssen erst lernen, wie sie mit dem Dialog-Angebot der &#039;Corporate Blogs&#039; umgehen sollen. Wir sind alle zu sehr auf &quot;konsumieren&quot; eingestellt. Das Blog ist auch nur ein m&#246;glicher Kommunikationskanal von vielen, und wenn sich aufgrund eines Blogartikels eine Diskussion per Mail ergibt, ist das doch schon ein toller Erfolg, oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@vanboy: auch die Leser m&#252;ssen erst lernen, wie sie mit dem Dialog-Angebot der &#8216;Corporate Blogs&#8217; umgehen sollen. Wir sind alle zu sehr auf &#8220;konsumieren&#8221; eingestellt. Das Blog ist auch nur ein m&#246;glicher Kommunikationskanal von vielen, und wenn sich aufgrund eines Blogartikels eine Diskussion per Mail ergibt, ist das doch schon ein toller Erfolg, oder?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: vanboy</title>
		<link>http://www.helmes.de/2008-05-29/warum-corporate-blogs-scheitern.html/comment-page-1#comment-4587</link>
		<dc:creator>vanboy</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 13:34:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.helmes.de/?p=140#comment-4587</guid>
		<description>ich sehe vieles von dem, was hier gesagt wurde, &#228;hnlich. wir als SinnerSchrader betreiben selbst mehrere blogs, und auch viele unserer mitarbeiter bloggen. f&#252;r http://www.radicalmonday.de/ bin ich verantwortlich, wenn ich es auch nicht selbst schreibe. so und jetzt kommt vermutlich der riesenhammer: daf&#252;r haben wir   eine mitarbeiterin, yvonne neubauer, eingestellt. unser blog richtet sich nicht prim&#228;r an die blogosph&#228;re, sondern an bewerber, interessierte und unsere eigenen mitarbeiter (womit die blogosph&#228;re dann auch wieder im spiel ist).
die subjektive note bringt allerdings gerade yvonne ins blog: sie kommt nicht aus unserer branche und entdeckt nach und nach das unternehmen, die menschen, die hier arbeiten und was wir tun. onliner schreiben meistens &#252;ber online, aber nicht wirklich &#252;ber sich selbst. yvonne schreibt &#252;ber uns und soll das unternehmen transparenter machen. nat&#252;rlich lesen das vielleicht nicht so viele blogger, und vielleicht wird daher auch nicht so wahnsinnig viel kommentiert. das ist manchmal schade, aber im besten fall bekommen wir eine mail, und ich kann dann pers&#246;nlich darauf antworten. mit destruktiven kommentaren hatten wir bisher noch keine richtigen schwierigkeiten. ich denke also auf gar keinen fall, dass corporate blogs zwangsl&#228;ufig scheitern, sehe aber auch, dass sich andere herausforderungen auftun, wenn man sich eben nicht rein an die blogosph&#228;re richtet. dessen spielregeln sind dann auch nicht zu 100% &#252;bertragbar. man muss erst eigene mechanismen finden, und zugegeben - dieser weg ist auch f&#252;r uns noch nicht abgeschlossen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich sehe vieles von dem, was hier gesagt wurde, &#228;hnlich. wir als SinnerSchrader betreiben selbst mehrere blogs, und auch viele unserer mitarbeiter bloggen. f&#252;r <a href="http://www.radicalmonday.de/" rel="nofollow">http://www.radicalmonday.de/</a> bin ich verantwortlich, wenn ich es auch nicht selbst schreibe. so und jetzt kommt vermutlich der riesenhammer: daf&#252;r haben wir   eine mitarbeiterin, yvonne neubauer, eingestellt. unser blog richtet sich nicht prim&#228;r an die blogosph&#228;re, sondern an bewerber, interessierte und unsere eigenen mitarbeiter (womit die blogosph&#228;re dann auch wieder im spiel ist).<br />
die subjektive note bringt allerdings gerade yvonne ins blog: sie kommt nicht aus unserer branche und entdeckt nach und nach das unternehmen, die menschen, die hier arbeiten und was wir tun. onliner schreiben meistens &#252;ber online, aber nicht wirklich &#252;ber sich selbst. yvonne schreibt &#252;ber uns und soll das unternehmen transparenter machen. nat&#252;rlich lesen das vielleicht nicht so viele blogger, und vielleicht wird daher auch nicht so wahnsinnig viel kommentiert. das ist manchmal schade, aber im besten fall bekommen wir eine mail, und ich kann dann pers&#246;nlich darauf antworten. mit destruktiven kommentaren hatten wir bisher noch keine richtigen schwierigkeiten. ich denke also auf gar keinen fall, dass corporate blogs zwangsl&#228;ufig scheitern, sehe aber auch, dass sich andere herausforderungen auftun, wenn man sich eben nicht rein an die blogosph&#228;re richtet. dessen spielregeln sind dann auch nicht zu 100% &#252;bertragbar. man muss erst eigene mechanismen finden, und zugegeben &#8211; dieser weg ist auch f&#252;r uns noch nicht abgeschlossen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Das PM-Blog &#187; Corporate Blog Debatte - Reaktionen und Fazit</title>
		<link>http://www.helmes.de/2008-05-29/warum-corporate-blogs-scheitern.html/comment-page-1#comment-4540</link>
		<dc:creator>Das PM-Blog &#187; Corporate Blog Debatte - Reaktionen und Fazit</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 May 2008 18:54:39 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Das PM-Blog Den Wandel gestalten - die Stabilit&#228;t bewahren.   Zum Hauptinhalt StartseiteImpressum     &#171; Warum Corporate Blogs scheitern. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Das PM-Blog Den Wandel gestalten &#8211; die Stabilit&#228;t bewahren.   Zum Hauptinhalt StartseiteImpressum     &laquo; Warum Corporate Blogs scheitern. [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rainer Helmes</title>
		<link>http://www.helmes.de/2008-05-29/warum-corporate-blogs-scheitern.html/comment-page-1#comment-4537</link>
		<dc:creator>Rainer Helmes</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 May 2008 11:31:49 +0000</pubDate>
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		<description>@Dominik: I.O., bleiben wir bei der Bezeichnung &#039;Corporate Blog&#039;; nein, &#039;Corporate Blogs&#039; werden nicht scheitern - zumindest nicht in dieser pauschalen Aussage! - Schon deshalb nicht, weil sich das Bloggen als Kommunikationsform durchsetzen wird (fr&#252;her oder sp&#228;ter :) )))

Ich sehe das Blog - so wie Christian auch geschrieben hat - als Angebot zum Dialog. Vorausetzung ist nat&#252;rlich die Beteilung der Leser.

Und wenn ich nun ins Internet schreibe, darf ich mich auch nicht wundern, wenn ich dort zuerst auf internet-affine Leser treffe. (Schlie&#223;lich gehe ich auch nicht nach &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Wladiwostok&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Wladiwostok&lt;/a&gt; in der Hoffnung, dort &#252;berwiegend auf Amerikaner zu sto&#223;en; naja, der Vergleich hinkt, ich wei&#223; :) )))

Auf jeden Fall sollten &quot;Corporate-Blogger&quot; die &quot;anderen Blogger&quot; ernstnehmen :)

Ernstnehmen hei&#223;t nicht Anpassen! Auf keinen Fall! Bleiben Sie immer Sie selbst!

&quot;Corporate-Blogger&quot; m&#252;ssen sich auch nicht an &quot;Blog-Fehden&quot; beteiligen, oder bei &quot;Sautreiben&quot; mitmachen, aber sie sollten sich an den Dialogen der Blogosph&#228;re beteiligen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Dominik: I.O., bleiben wir bei der Bezeichnung &#8216;Corporate Blog&#8217;; nein, &#8216;Corporate Blogs&#8217; werden nicht scheitern &#8211; zumindest nicht in dieser pauschalen Aussage! &#8211; Schon deshalb nicht, weil sich das Bloggen als Kommunikationsform durchsetzen wird (fr&#252;her oder sp&#228;ter <img src='http://www.helmes.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  )))</p>
<p>Ich sehe das Blog &#8211; so wie Christian auch geschrieben hat &#8211; als Angebot zum Dialog. Vorausetzung ist nat&#252;rlich die Beteilung der Leser.</p>
<p>Und wenn ich nun ins Internet schreibe, darf ich mich auch nicht wundern, wenn ich dort zuerst auf internet-affine Leser treffe. (Schlie&#223;lich gehe ich auch nicht nach <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wladiwostok" rel="nofollow">Wladiwostok</a> in der Hoffnung, dort &#252;berwiegend auf Amerikaner zu sto&#223;en; naja, der Vergleich hinkt, ich wei&#223; <img src='http://www.helmes.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  )))</p>
<p>Auf jeden Fall sollten &#8220;Corporate-Blogger&#8221; die &#8220;anderen Blogger&#8221; ernstnehmen <img src='http://www.helmes.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ernstnehmen hei&#223;t nicht Anpassen! Auf keinen Fall! Bleiben Sie immer Sie selbst!</p>
<p>&#8220;Corporate-Blogger&#8221; m&#252;ssen sich auch nicht an &#8220;Blog-Fehden&#8221; beteiligen, oder bei &#8220;Sautreiben&#8221; mitmachen, aber sie sollten sich an den Dialogen der Blogosph&#228;re beteiligen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dominik</title>
		<link>http://www.helmes.de/2008-05-29/warum-corporate-blogs-scheitern.html/comment-page-1#comment-4535</link>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 May 2008 09:52:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.helmes.de/?p=140#comment-4535</guid>
		<description>Sehr interessante Diskussion. Schon vorweg meine Meinung: Corporate Blogs werden nicht scheitern!!

- Corporate Blog Rezipienten sind in der Regel nicht daran interssiert inhaltslose Kritik am Produkt oder der Firma zu &#228;ussern. Erstens lesen meist nur Leute einen Corporate Blog, dessen Thema oder Firma sie interessiert (im positiven Sinne). Klar gibt es kritische Branchen (Fast-Food, Tabakmultis etc.), in denen ein Corporate Blog gut &#252;berdacht und geplant werden muss. Aber meines Wissens wird der McDonalds CSR Blog nicht mit negativer Kritik &#252;berh&#228;uft. Die Leser sind prim&#228;r an Fach-Content interessiert (siehe meine Studie).

- Bloggen f&#252;r die Blogosph&#228;re oder f&#252;r die Zielgruppe? Tja, irgendwie beides, nicht? Zur Vereinfachung: ich rede von non-Web 2.0 Angeboten, also eher klassischen Offline-Produkten/ Dienstleistungen. Prim&#228;r sollen nat&#252;rlich die (zahlenden) Kunden angesprochen werden. Da sehe ich eine der gr&#246;sten Schwachpunkte eines Corporate Blogs. Wie macht man das Angebot den nicht-Web 2.0-affinen Leuten schmackhaft? Da kommt es eben auf den Content an, der nicht von Meta-Blog-Diskussionen gespickt sein sollte (dieser Vorwurf hat wirklich was!), sondern ein luftig, locker, leicht geschriebenes Tagebuch sein muss, das es versteht, n&#252;tzlicher Fachcontent in Geschichten zu verpacken. Es muss hier eine Beziehung zwischen Leser und Schreiber mit episodenhaftem Charakter entstehen, damit der Leser auch das n&#228;chste mal wieder dabei ist. Wie genau dieser Inhalt ausschaut ist sehr Firmen-, Branchen- und Produktspezifisch. ABER f&#252;r einen Corporate Blog - so meine ich - ist die Zielgruppe auch die Blogosph&#228;re bzw. die Blogger! Obwohl diese nicht unbedingt zu den zahlenden Kunden geh&#246;ren m&#252;ssen, leisten sie dennoch einen wichtigen Beitrag. Sie agieren als Multiplikatoren von Inhalten und Page-Rank-Booster. Insofern ist also das F&#252;hren eines Corporate Blogs eine Gratwanderung zwischen der &quot;Befriedigung&quot; der eigentlichen Zielgruppe und der Nutzung der Vernetzung in der Blogosph&#228;re. Ein &quot;Logenrang in der Blogosph&#228;re&quot; hilft, die Zielgruppe im Endeffekt besser zu erreichen.

- Zur Blogger-Kultur: Das Bloggen zeichnet sich durch die spezifische Nutzung eines CMS-Systems f&#252;r bestimmte Zwecke aus. Die einen nutzen es als privates Tagebuch, andere als PR-Kanal f&#252;r die eigene Firma. Egal f&#252;r welchen Zweck, grundelegende Regeln gelten f&#252;r (fast) alle Blogger: Quellenangabe, Querverweise, Blogroll, Tags, Kommentarfunktion etc. etc. Ob man jetzt von Kultur oder etwas anderem spricht ist Ansichtssache. Auf jeden Fall basiert das Bloggen auf einem allgemein anerkannten und regelbasierten Verhalten. Das macht die Blogger zu etwas &quot;Speziellem&quot;. Aber diese Sonderexistenz wird von den herk&#246;mlichen Online-Angeboten unterwandert. Online-Zeitungen setzen ebenfalls auf RSS, Kommetare und Verlinkungen. Hier stellt sich die Frage nach der Zukunft der Blogs - oder was kommt danach? Ich gehe davon aus, dass es eine Vermengung der verschiedenen Angeboten (gibt) geben wird und sich die User selbst durch neudefinierte Verhaltensregeln zu etwas Speziellem (the next big thing) machen werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr interessante Diskussion. Schon vorweg meine Meinung: Corporate Blogs werden nicht scheitern!!</p>
<p>- Corporate Blog Rezipienten sind in der Regel nicht daran interssiert inhaltslose Kritik am Produkt oder der Firma zu &#228;ussern. Erstens lesen meist nur Leute einen Corporate Blog, dessen Thema oder Firma sie interessiert (im positiven Sinne). Klar gibt es kritische Branchen (Fast-Food, Tabakmultis etc.), in denen ein Corporate Blog gut &#252;berdacht und geplant werden muss. Aber meines Wissens wird der McDonalds CSR Blog nicht mit negativer Kritik &#252;berh&#228;uft. Die Leser sind prim&#228;r an Fach-Content interessiert (siehe meine Studie).</p>
<p>- Bloggen f&#252;r die Blogosph&#228;re oder f&#252;r die Zielgruppe? Tja, irgendwie beides, nicht? Zur Vereinfachung: ich rede von non-Web 2.0 Angeboten, also eher klassischen Offline-Produkten/ Dienstleistungen. Prim&#228;r sollen nat&#252;rlich die (zahlenden) Kunden angesprochen werden. Da sehe ich eine der gr&#246;sten Schwachpunkte eines Corporate Blogs. Wie macht man das Angebot den nicht-Web 2.0-affinen Leuten schmackhaft? Da kommt es eben auf den Content an, der nicht von Meta-Blog-Diskussionen gespickt sein sollte (dieser Vorwurf hat wirklich was!), sondern ein luftig, locker, leicht geschriebenes Tagebuch sein muss, das es versteht, n&#252;tzlicher Fachcontent in Geschichten zu verpacken. Es muss hier eine Beziehung zwischen Leser und Schreiber mit episodenhaftem Charakter entstehen, damit der Leser auch das n&#228;chste mal wieder dabei ist. Wie genau dieser Inhalt ausschaut ist sehr Firmen-, Branchen- und Produktspezifisch. ABER f&#252;r einen Corporate Blog &#8211; so meine ich &#8211; ist die Zielgruppe auch die Blogosph&#228;re bzw. die Blogger! Obwohl diese nicht unbedingt zu den zahlenden Kunden geh&#246;ren m&#252;ssen, leisten sie dennoch einen wichtigen Beitrag. Sie agieren als Multiplikatoren von Inhalten und Page-Rank-Booster. Insofern ist also das F&#252;hren eines Corporate Blogs eine Gratwanderung zwischen der &#8220;Befriedigung&#8221; der eigentlichen Zielgruppe und der Nutzung der Vernetzung in der Blogosph&#228;re. Ein &#8220;Logenrang in der Blogosph&#228;re&#8221; hilft, die Zielgruppe im Endeffekt besser zu erreichen.</p>
<p>- Zur Blogger-Kultur: Das Bloggen zeichnet sich durch die spezifische Nutzung eines CMS-Systems f&#252;r bestimmte Zwecke aus. Die einen nutzen es als privates Tagebuch, andere als PR-Kanal f&#252;r die eigene Firma. Egal f&#252;r welchen Zweck, grundelegende Regeln gelten f&#252;r (fast) alle Blogger: Quellenangabe, Querverweise, Blogroll, Tags, Kommentarfunktion etc. etc. Ob man jetzt von Kultur oder etwas anderem spricht ist Ansichtssache. Auf jeden Fall basiert das Bloggen auf einem allgemein anerkannten und regelbasierten Verhalten. Das macht die Blogger zu etwas &#8220;Speziellem&#8221;. Aber diese Sonderexistenz wird von den herk&#246;mlichen Online-Angeboten unterwandert. Online-Zeitungen setzen ebenfalls auf RSS, Kommetare und Verlinkungen. Hier stellt sich die Frage nach der Zukunft der Blogs &#8211; oder was kommt danach? Ich gehe davon aus, dass es eine Vermengung der verschiedenen Angeboten (gibt) geben wird und sich die User selbst durch neudefinierte Verhaltensregeln zu etwas Speziellem (the next big thing) machen werden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Rainer Helmes</title>
		<link>http://www.helmes.de/2008-05-29/warum-corporate-blogs-scheitern.html/comment-page-1#comment-4534</link>
		<dc:creator>Rainer Helmes</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 May 2008 09:45:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.helmes.de/?p=140#comment-4534</guid>
		<description>@uknaus: Mit dem &quot;missverst&#228;ndlich ausdr&#252;cken&quot; ist das so eine Sache im Netz, zu diesem Thema kann man wieder viel bloggen :)

Wir m&#252;ssen erst lernen, mit dieser neuen Form der (Internet-)Kommunikation umzugehen - f&#252;r Feedback fehlt der wichtige Teil der K&#246;rpersprache - Missverst&#228;ndnisse sind vorprogrammiert!

Das ist mit ein Grund, weshalb ich oft die sog. &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Emoticon&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Emoticons&lt;/a&gt; einsetze.

Es gibt eben noch keinen Standard f&#252;r eine &quot;Blog-Sprache&quot;, das h&#228;lt viele erst einmal dovon ab, &#252;berhaupt zu kommentieren.

Mit der Anrede geht es schon los ... Sie bringen es auf den Punkt: &quot;&#039;Sehr geehrte Frau… oder Hochachtungsvoll Ihr…&#039;&quot; - ja, wie denn :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@uknaus: Mit dem &#8220;missverst&#228;ndlich ausdr&#252;cken&#8221; ist das so eine Sache im Netz, zu diesem Thema kann man wieder viel bloggen <img src='http://www.helmes.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wir m&#252;ssen erst lernen, mit dieser neuen Form der (Internet-)Kommunikation umzugehen &#8211; f&#252;r Feedback fehlt der wichtige Teil der K&#246;rpersprache &#8211; Missverst&#228;ndnisse sind vorprogrammiert!</p>
<p>Das ist mit ein Grund, weshalb ich oft die sog. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Emoticon" rel="nofollow">Emoticons</a> einsetze.</p>
<p>Es gibt eben noch keinen Standard f&#252;r eine &#8220;Blog-Sprache&#8221;, das h&#228;lt viele erst einmal dovon ab, &#252;berhaupt zu kommentieren.</p>
<p>Mit der Anrede geht es schon los &#8230; Sie bringen es auf den Punkt: &#8220;&#8216;Sehr geehrte Frau… oder Hochachtungsvoll Ihr…&#8217;&#8221; &#8211; ja, wie denn <img src='http://www.helmes.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian</title>
		<link>http://www.helmes.de/2008-05-29/warum-corporate-blogs-scheitern.html/comment-page-1#comment-4533</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 May 2008 09:45:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.helmes.de/?p=140#comment-4533</guid>
		<description>&lt;a href=&quot;http://tinyurl.com/2vv3dv/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt; So &lt;/a&gt; verwenden die Leute die Social Media Tools. Das sollten wir nie vergessen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://tinyurl.com/2vv3dv/" rel="nofollow"> So </a> verwenden die Leute die Social Media Tools. Das sollten wir nie vergessen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: uknaus</title>
		<link>http://www.helmes.de/2008-05-29/warum-corporate-blogs-scheitern.html/comment-page-1#comment-4532</link>
		<dc:creator>uknaus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 May 2008 09:32:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.helmes.de/?p=140#comment-4532</guid>
		<description>@Rainer Helmes: Gerne k&#246;nnen Sie den Kommentar verwenden. 
Bei den &quot;normalen Menschen&quot; wollte ich die Gruppe der Blogger, sog. &quot;Digital Natives&quot; nat&#252;rlich nicht ausschliessen. Da habe ich mich wohl missverst&#228;ndlich ausgedr&#252;ckt.
Ich meinte damit diejenigen, die nicht im Web &#252;bernachten und mit Social Media, RSS, Communities und allgemein mit Web 2.0 nichts anfangen k&#246;nnen. Diejenigen, die langsam beginnen, die Feedbackkan&#228;le im Netz zu nutzen, sich aber erst noch an die ver&#228;nderten Kommunikationsmethoden gew&#246;hnen m&#252;ssen. Sie beginnen sich langsam an den Gespr&#228;chen im Netz zu beteiligen, jedoch noch mit &quot;Sehr geehrte Frau... oder Hochachtungsvoll Ihr...&quot;
Die Sprache, die Geschwindigkeit und dass das jetzt jeder mitlesen kann, ist f&#252;r diese Zielgruppe neu.
btw: Auch ich lese die Blogbar und finde die Diskussionen teilweise spannend.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Rainer Helmes: Gerne k&#246;nnen Sie den Kommentar verwenden.<br />
Bei den &#8220;normalen Menschen&#8221; wollte ich die Gruppe der Blogger, sog. &#8220;Digital Natives&#8221; nat&#252;rlich nicht ausschliessen. Da habe ich mich wohl missverst&#228;ndlich ausgedr&#252;ckt.<br />
Ich meinte damit diejenigen, die nicht im Web &#252;bernachten und mit Social Media, RSS, Communities und allgemein mit Web 2.0 nichts anfangen k&#246;nnen. Diejenigen, die langsam beginnen, die Feedbackkan&#228;le im Netz zu nutzen, sich aber erst noch an die ver&#228;nderten Kommunikationsmethoden gew&#246;hnen m&#252;ssen. Sie beginnen sich langsam an den Gespr&#228;chen im Netz zu beteiligen, jedoch noch mit &#8220;Sehr geehrte Frau&#8230; oder Hochachtungsvoll Ihr&#8230;&#8221;<br />
Die Sprache, die Geschwindigkeit und dass das jetzt jeder mitlesen kann, ist f&#252;r diese Zielgruppe neu.<br />
btw: Auch ich lese die Blogbar und finde die Diskussionen teilweise spannend.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rainer Helmes</title>
		<link>http://www.helmes.de/2008-05-29/warum-corporate-blogs-scheitern.html/comment-page-1#comment-4531</link>
		<dc:creator>Rainer Helmes</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 May 2008 09:15:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.helmes.de/?p=140#comment-4531</guid>
		<description>&quot;es gibt DAS Corporate Blog nicht. Und nachdem es auch nicht DAS Unternehmen gibt, ist das auch gut so.&quot;

wenn das die Quintessenz aus diesem Dialog ist, bin ich sehr zufrieden! mehr konnte ich nicht erreichen :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;es gibt DAS Corporate Blog nicht. Und nachdem es auch nicht DAS Unternehmen gibt, ist das auch gut so.&#8221;</p>
<p>wenn das die Quintessenz aus diesem Dialog ist, bin ich sehr zufrieden! mehr konnte ich nicht erreichen <img src='http://www.helmes.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian</title>
		<link>http://www.helmes.de/2008-05-29/warum-corporate-blogs-scheitern.html/comment-page-1#comment-4530</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 May 2008 09:10:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.helmes.de/?p=140#comment-4530</guid>
		<description>&quot;Gegen die oben zitierte Trennung - Blogger vs. normaler Mensch - wehre ich mich! Ich nehme f&#252;r mich in Anspruch, sowohl Blogger als auch normaler Mensch zu sein.&quot;

Deshalb ist Bloggen f&#252;r mich auch keine &quot;spezielle Kultur&quot;, sondern einfach nur ein Gespr&#228;chsangebot. Das kann ein ganz banaler Dialog sein, es kann aber auch den geschlossenen Raum des Blogs verlassen. Es bleibt aber trotzdem ein Gespr&#228;ch.

uknaus hat daher v&#246;llig recht: es gibt DAS Corporate Blog nicht. Und nachdem es auch nicht DAS Unternehmen gibt, ist das auch gut so.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Gegen die oben zitierte Trennung &#8211; Blogger vs. normaler Mensch &#8211; wehre ich mich! Ich nehme f&#252;r mich in Anspruch, sowohl Blogger als auch normaler Mensch zu sein.&#8221;</p>
<p>Deshalb ist Bloggen f&#252;r mich auch keine &#8220;spezielle Kultur&#8221;, sondern einfach nur ein Gespr&#228;chsangebot. Das kann ein ganz banaler Dialog sein, es kann aber auch den geschlossenen Raum des Blogs verlassen. Es bleibt aber trotzdem ein Gespr&#228;ch.</p>
<p>uknaus hat daher v&#246;llig recht: es gibt DAS Corporate Blog nicht. Und nachdem es auch nicht DAS Unternehmen gibt, ist das auch gut so.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rainer Helmes</title>
		<link>http://www.helmes.de/2008-05-29/warum-corporate-blogs-scheitern.html/comment-page-1#comment-4529</link>
		<dc:creator>Rainer Helmes</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 May 2008 08:50:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.helmes.de/?p=140#comment-4529</guid>
		<description>@uknaus: Vielen, vielen Dank f&#252;r diesen tollen Kommentar!

Sie treffen den Nagel auf den Kopf! Sie best&#228;tigen eindrucksvoll meine These!

Sie fragen selbst &quot;Was ist eigentlich ein Corporate Blog?&quot; Genau! Auf die Frage habe ich auch keine Antwort.

Wer definiert eigentlich ein &quot;Corporate Blog&quot;? Warum nicht diese Worth&#252;lse streichen? M.E. ist &#039;Corporate Blog&#039; genauso ein &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Schlagwort_%28Sprachwissenschaft%29&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&quot;Buzzword&quot;&lt;/a&gt; wie &#039;xyz 2.0&#039;; &lt;a href=&quot;http://www.helmes.de/2006-07-30/der-wahnsinn-20.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;geht mir ehrlich gesagt auf den Wecker&lt;/a&gt; :(

&quot;Der Erfolg wird vermutlich davon abh&#228;ngig sein, wie viel &#039;Corporate&#039; und wie viel &#039;Mensch&#039; darin enthalten sein wird.&quot;

Ja! ... und je mehr &#039;Mensch&#039; und je weniger &#039;Corporate&#039;, desto besser :) Es lebe das &quot;menschliche&quot; Blog!

&quot;Und diese Zielgruppe besteht in der Regel nicht aus Bloggern, sonder aus ganz &#039;normalen&#039; Menschen ...&quot; - Blogger sind auch Menschen ;)

Gegen die oben zitierte Trennung - Blogger vs. normaler Mensch - wehre ich mich! Ich nehme f&#252;r mich in Anspruch, sowohl Blogger als auch normaler Mensch zu sein ;)

Sie sprechen Don Alphonso an. Ein gutes Beispiel! Den Kernaussagen stimme ich i.d.R. zu; manchmal schie&#223;t er etwas &#252;ber das Ziel hinaus. &#220;ber Ton und Stil l&#228;sst sich trefflich streiten. Mir gef&#228;llt die direkte derbe Art, obwohl ich diese Formulierungen niemals gebrauchen w&#252;rde.

Ich w&#252;nsche mir, dass der Dialog via Weblog einmal so &#039;normal&#039; ist wie heute das Telefonieren ... (und da unterscheidet auch niemand zwischen einem &#039;normalen&#039; Telefonierer und einem &#039;Corporate&#039;-Telefonierer :) )))

&#220;brigens verdient Ihr Kommentar gr&#246;&#223;ere Beachtung. Ihr Einverst&#228;ndnis vorausgesetzt, m&#246;chte ich diesen Kommentar gerne in einem neuen Artikel herausstellen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@uknaus: Vielen, vielen Dank f&#252;r diesen tollen Kommentar!</p>
<p>Sie treffen den Nagel auf den Kopf! Sie best&#228;tigen eindrucksvoll meine These!</p>
<p>Sie fragen selbst &#8220;Was ist eigentlich ein Corporate Blog?&#8221; Genau! Auf die Frage habe ich auch keine Antwort.</p>
<p>Wer definiert eigentlich ein &#8220;Corporate Blog&#8221;? Warum nicht diese Worth&#252;lse streichen? M.E. ist &#8216;Corporate Blog&#8217; genauso ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schlagwort_%28Sprachwissenschaft%29" rel="nofollow">&#8220;Buzzword&#8221;</a> wie &#8216;xyz 2.0&#8242;; <a href="http://www.helmes.de/2006-07-30/der-wahnsinn-20.html" rel="nofollow">geht mir ehrlich gesagt auf den Wecker</a> <img src='http://www.helmes.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&#8220;Der Erfolg wird vermutlich davon abh&#228;ngig sein, wie viel &#8216;Corporate&#8217; und wie viel &#8216;Mensch&#8217; darin enthalten sein wird.&#8221;</p>
<p>Ja! &#8230; und je mehr &#8216;Mensch&#8217; und je weniger &#8216;Corporate&#8217;, desto besser <img src='http://www.helmes.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Es lebe das &#8220;menschliche&#8221; Blog!</p>
<p>&#8220;Und diese Zielgruppe besteht in der Regel nicht aus Bloggern, sonder aus ganz &#8216;normalen&#8217; Menschen &#8230;&#8221; &#8211; Blogger sind auch Menschen <img src='http://www.helmes.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Gegen die oben zitierte Trennung &#8211; Blogger vs. normaler Mensch &#8211; wehre ich mich! Ich nehme f&#252;r mich in Anspruch, sowohl Blogger als auch normaler Mensch zu sein <img src='http://www.helmes.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Sie sprechen Don Alphonso an. Ein gutes Beispiel! Den Kernaussagen stimme ich i.d.R. zu; manchmal schie&#223;t er etwas &#252;ber das Ziel hinaus. &#220;ber Ton und Stil l&#228;sst sich trefflich streiten. Mir gef&#228;llt die direkte derbe Art, obwohl ich diese Formulierungen niemals gebrauchen w&#252;rde.</p>
<p>Ich w&#252;nsche mir, dass der Dialog via Weblog einmal so &#8216;normal&#8217; ist wie heute das Telefonieren &#8230; (und da unterscheidet auch niemand zwischen einem &#8216;normalen&#8217; Telefonierer und einem &#8216;Corporate&#8217;-Telefonierer <img src='http://www.helmes.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  )))</p>
<p>&#220;brigens verdient Ihr Kommentar gr&#246;&#223;ere Beachtung. Ihr Einverst&#228;ndnis vorausgesetzt, m&#246;chte ich diesen Kommentar gerne in einem neuen Artikel herausstellen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: PR 2.0</title>
		<link>http://www.helmes.de/2008-05-29/warum-corporate-blogs-scheitern.html/comment-page-1#comment-4528</link>
		<dc:creator>PR 2.0</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 May 2008 08:37:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.helmes.de/?p=140#comment-4528</guid>
		<description>&lt;strong&gt;Was ist eigentlich ein Corporate Blog?...&lt;/strong&gt;

Immer wieder wird von Kommunikatoren und von Bloggerinnen und Bloggern die Frage gestellt, ob so genannte Corporate Blogs &#252;berhaupt funktionieren k&#246;nnen. Gerade angesichts einer gewissen &quot;Blogm&#252;digkeit&quot; mancher auch bekannterer Blogger aus dem wei...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was ist eigentlich ein Corporate Blog?&#8230;</strong></p>
<p>Immer wieder wird von Kommunikatoren und von Bloggerinnen und Bloggern die Frage gestellt, ob so genannte Corporate Blogs &#252;berhaupt funktionieren k&#246;nnen. Gerade angesichts einer gewissen &#8220;Blogm&#252;digkeit&#8221; mancher auch bekannterer Blogger aus dem wei&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: uknaus</title>
		<link>http://www.helmes.de/2008-05-29/warum-corporate-blogs-scheitern.html/comment-page-1#comment-4526</link>
		<dc:creator>uknaus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 May 2008 07:38:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.helmes.de/?p=140#comment-4526</guid>
		<description>Das Corporate Blog ist tot, es lebe das “menschliche” Blog!
„Blogger schreiben nur &#252;ber das Bloggen) - und neuerdings auch &#252;ber das Twittern“ aktuell &#252;ber frienfeed, immer wieder &#252;ber das Verh&#228;ltnis Blogs vs. Journalismus und andauernd wird dar&#252;ber gebloggt, was alles schief l&#228;uft in dieser Republik. 
Was ist eigentlich ein Corporate Blog? Ist es ein Blog, welches von einem Unternehmen betrieben wird? Wer bloggt bei einem Corporate Blog? Der CEO, der CIO, die Marketingabteilung, bezahlte Blogger, die Mitarbeiter, bei Opel die Test-Ingenieure.
Nehmen wir mal das Daimler-Blog. Da kenne ich mich ein wenig aus: Hier bloggen die Mitarbeiter. Und nur diejenigen, die Lust dazu haben. Sie bloggen genau so, wie Blogs urspr&#252;nglich begonnen haben: n&#228;mlich als eine Art Tagebuch. Da schreibe ich in der Regel rein, was mich an einem bestimmten Tag besch&#228;ftigte, oder was mich bewegte. M&#246;glicherweise unspektakul&#228;r und nur f&#252;r eine kleine Zielgruppe interessant. Ein Tagebuch eben. 
Aber es wird gelesen. Am ersten Tag mindestens 1.000 Mal, teilweise 3.000 Mal. Im Long Tail kommen die Tagebucheintr&#228;ge nach einem halben Jahr alle auf 5.000, manche auch auf &#252;ber 10.000 Lesezugriffe (die Bots herausgerechnet). Vorher kannte die Geschichte nur der Partner oder auch der immer gern genommene „Sportskamerad“. Insofern stellt der einzelne Post doch ein Erfolg dar, oder? Auch wenn aus Sicht der „klassischen“ Blogger, nichts Aufregendes dabei ist.
Steve Rubel hat auf der next08 einen sehr interessanten Vortrag &#252;ber„10 trends that will shape your digital future“ gehalten und festgestellt, dass die Massenreichweite 2004 gestorben ist. Er sprach von einer neuen „Micro Audience“, die es anzusprechen gilt. Ich glaube, genau da liegt das Potenzial von Corporate Blogs, diese Zielgruppe anzusprechen und mit ihnen zu kommunizieren. Und diese Zielgruppe besteht in der Regel nicht aus Bloggern, sonder aus ganz „normalen“ Menschen, die teilweise bis dato noch gar nicht mit Blogs in Ber&#252;hrung kamen. Genau diese Gruppe stellt beim Daimler-Blog die Mehrzahl der Leser und Kommentatoren dar. 
Jedes Blog zieht seine spezifische Leserschaft an. Don Alphonso hat sicherlich andere Leser als Klaus Eck und die Leserschaft des Frosta-Blogs bildet vermutlich auch keine Schnittmenge mit der des Daimler-Blogs. Eines haben sie aber alle gemeinsam: Sie betreiben ein Weblog und sprechen ihre Zielgruppe in der Form an, die sie f&#252;r angemessen halten.
Insofern w&#252;rde ich die Corporate Blogs nicht f&#252;r tot erkl&#228;ren und ihnen erst einmal eine Chance geben, sich zu etablieren. Der Erfolg wird vermutlich davon abh&#228;ngig sein, wie viel „Corporate“ und wie viel „Mensch“ darin enthalten sein wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Corporate Blog ist tot, es lebe das “menschliche” Blog!<br />
„Blogger schreiben nur &#252;ber das Bloggen) &#8211; und neuerdings auch &#252;ber das Twittern“ aktuell &#252;ber frienfeed, immer wieder &#252;ber das Verh&#228;ltnis Blogs vs. Journalismus und andauernd wird dar&#252;ber gebloggt, was alles schief l&#228;uft in dieser Republik.<br />
Was ist eigentlich ein Corporate Blog? Ist es ein Blog, welches von einem Unternehmen betrieben wird? Wer bloggt bei einem Corporate Blog? Der CEO, der CIO, die Marketingabteilung, bezahlte Blogger, die Mitarbeiter, bei Opel die Test-Ingenieure.<br />
Nehmen wir mal das Daimler-Blog. Da kenne ich mich ein wenig aus: Hier bloggen die Mitarbeiter. Und nur diejenigen, die Lust dazu haben. Sie bloggen genau so, wie Blogs urspr&#252;nglich begonnen haben: n&#228;mlich als eine Art Tagebuch. Da schreibe ich in der Regel rein, was mich an einem bestimmten Tag besch&#228;ftigte, oder was mich bewegte. M&#246;glicherweise unspektakul&#228;r und nur f&#252;r eine kleine Zielgruppe interessant. Ein Tagebuch eben.<br />
Aber es wird gelesen. Am ersten Tag mindestens 1.000 Mal, teilweise 3.000 Mal. Im Long Tail kommen die Tagebucheintr&#228;ge nach einem halben Jahr alle auf 5.000, manche auch auf &#252;ber 10.000 Lesezugriffe (die Bots herausgerechnet). Vorher kannte die Geschichte nur der Partner oder auch der immer gern genommene „Sportskamerad“. Insofern stellt der einzelne Post doch ein Erfolg dar, oder? Auch wenn aus Sicht der „klassischen“ Blogger, nichts Aufregendes dabei ist.<br />
Steve Rubel hat auf der next08 einen sehr interessanten Vortrag &#252;ber„10 trends that will shape your digital future“ gehalten und festgestellt, dass die Massenreichweite 2004 gestorben ist. Er sprach von einer neuen „Micro Audience“, die es anzusprechen gilt. Ich glaube, genau da liegt das Potenzial von Corporate Blogs, diese Zielgruppe anzusprechen und mit ihnen zu kommunizieren. Und diese Zielgruppe besteht in der Regel nicht aus Bloggern, sonder aus ganz „normalen“ Menschen, die teilweise bis dato noch gar nicht mit Blogs in Ber&#252;hrung kamen. Genau diese Gruppe stellt beim Daimler-Blog die Mehrzahl der Leser und Kommentatoren dar.<br />
Jedes Blog zieht seine spezifische Leserschaft an. Don Alphonso hat sicherlich andere Leser als Klaus Eck und die Leserschaft des Frosta-Blogs bildet vermutlich auch keine Schnittmenge mit der des Daimler-Blogs. Eines haben sie aber alle gemeinsam: Sie betreiben ein Weblog und sprechen ihre Zielgruppe in der Form an, die sie f&#252;r angemessen halten.<br />
Insofern w&#252;rde ich die Corporate Blogs nicht f&#252;r tot erkl&#228;ren und ihnen erst einmal eine Chance geben, sich zu etablieren. Der Erfolg wird vermutlich davon abh&#228;ngig sein, wie viel „Corporate“ und wie viel „Mensch“ darin enthalten sein wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rainer Helmes</title>
		<link>http://www.helmes.de/2008-05-29/warum-corporate-blogs-scheitern.html/comment-page-1#comment-4517</link>
		<dc:creator>Rainer Helmes</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 May 2008 12:06:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.helmes.de/?p=140#comment-4517</guid>
		<description>&quot;Und wie sieht diese spezielle Blogkultur aus?&quot;

Ja, die Frage gef&#228;llt mir! - v&#246;llig ernst gemeint.

Vielleicht ist der Begriff &quot;Kultur&quot; falsch gew&#228;hlt; bin kein Fachmann daf&#252;r ;) - wie schon mehrfach betont, bin ich kein Freund von Verallgemeinerungen.

Es gibt &#039;den Blogger&#039; genauso wenig, wie es &#039;den Unternehmer&#039; gibt. Dennoch neigen wir zu &#039;Schubladen-Denken&#039;. (weil es einfacher ist :) )))

Und der Begriff &#039;Blogger&#039; ist vorbelastet; f&#252;r den einen positiv, f&#252;r den anderen negativ ... (vgl. auch Blogger vs. Journalisten ;) )))

Genauer sollen sich Soziologen damit auseinandersetzen; siehe auch Wikipedia: &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Blog#Merkmale_der_Blogger&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Merkmale der Blogger&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Und wie sieht diese spezielle Blogkultur aus?&#8221;</p>
<p>Ja, die Frage gef&#228;llt mir! &#8211; v&#246;llig ernst gemeint.</p>
<p>Vielleicht ist der Begriff &#8220;Kultur&#8221; falsch gew&#228;hlt; bin kein Fachmann daf&#252;r <img src='http://www.helmes.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  &#8211; wie schon mehrfach betont, bin ich kein Freund von Verallgemeinerungen.</p>
<p>Es gibt &#8216;den Blogger&#8217; genauso wenig, wie es &#8216;den Unternehmer&#8217; gibt. Dennoch neigen wir zu &#8216;Schubladen-Denken&#8217;. (weil es einfacher ist <img src='http://www.helmes.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  )))</p>
<p>Und der Begriff &#8216;Blogger&#8217; ist vorbelastet; f&#252;r den einen positiv, f&#252;r den anderen negativ &#8230; (vgl. auch Blogger vs. Journalisten <img src='http://www.helmes.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  )))</p>
<p>Genauer sollen sich Soziologen damit auseinandersetzen; siehe auch Wikipedia: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blog#Merkmale_der_Blogger" rel="nofollow">Merkmale der Blogger</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian</title>
		<link>http://www.helmes.de/2008-05-29/warum-corporate-blogs-scheitern.html/comment-page-1#comment-4515</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 May 2008 10:32:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.helmes.de/?p=140#comment-4515</guid>
		<description>Und wie sieht diese spezielle Blogkultur aus? Eigentlich ist es doch das typische one-to-many-Prinzip, das hier zur Anwendung kommt?

Kommentieren kann ich heute fast in jeder Online-Zeitung. Selbst Links sind dort teilweise schon in den Text integriert. Was zeichnet die Blogosph&#228;re wirklich aus?

Ich frage deshalb nach, weil mich die Haltung von Bloggern stark an den Kunst- und Kulturbereich erinnert. Dort glaubt man oft, man sei was &quot;besseres&quot; oder etwas &quot;besonderes&quot;. genannt wird in diesem Zusammenhang der Idealismus. Aber ehrlich gesagt: idealistisch sind viele Menschen, auch in anderen Branchen. Und ob K&#252;nstler bzw. Blogger bessere Menschen sind, wage ich zu bezweifeln.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und wie sieht diese spezielle Blogkultur aus? Eigentlich ist es doch das typische one-to-many-Prinzip, das hier zur Anwendung kommt?</p>
<p>Kommentieren kann ich heute fast in jeder Online-Zeitung. Selbst Links sind dort teilweise schon in den Text integriert. Was zeichnet die Blogosph&#228;re wirklich aus?</p>
<p>Ich frage deshalb nach, weil mich die Haltung von Bloggern stark an den Kunst- und Kulturbereich erinnert. Dort glaubt man oft, man sei was &#8220;besseres&#8221; oder etwas &#8220;besonderes&#8221;. genannt wird in diesem Zusammenhang der Idealismus. Aber ehrlich gesagt: idealistisch sind viele Menschen, auch in anderen Branchen. Und ob K&#252;nstler bzw. Blogger bessere Menschen sind, wage ich zu bezweifeln.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rainer Helmes</title>
		<link>http://www.helmes.de/2008-05-29/warum-corporate-blogs-scheitern.html/comment-page-1#comment-4514</link>
		<dc:creator>Rainer Helmes</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 May 2008 09:39:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.helmes.de/?p=140#comment-4514</guid>
		<description>Christian: Vielen Dank f&#252;r den ausf&#252;hrlichen Kommentar!

Zu der Frage &quot;wer wird konkret abgeschreckt?&quot;:

Leider tendieren viele Leute zu Verallgemeinerungen :( - schnell hei&#223;t das dann &quot;die Blogger&quot; - obwohl es &quot;den Blogger&quot; als Typ nicht gibt. Und - ohne Namen zu nennen :) - ich kenne Leute, die ein paar Blogs gelesen haben und nicht gerade von dem Ton angetan sind, gelinde gesagt; auch das schnelle Duzen wird im eher konservativen Unternehmer-Umfeld i.d.R. abgelehnt.

... Und dann werden alle Blogger schnell in einen Topf geworfen, so dass es manchmal besser ist, einfach &quot;nur&quot; von einer Webseite zu sprechen ;)

Ich hatte das Blog lange Zeit auch ausschlie&#223;lich &#252;ber die Technik definiert und ansonsten mit &#039;CMS&#039; gleichgesetzt.

Das halte ich heute f&#252;r zu kurz gegriffen; Bloggen ist auch eine spezielle Kultur und mit einer &quot;blogischen&quot; Website will ich was ganz bestimmtes ausdr&#252;cken. Unternehmen, die bewusst bloggen wollen, m&#252;ssen sich m.E. auch mit der &quot;Blogosph&#228;ren-Kultur&quot; auseinandersetzen.

Dadurch haben Unternehmen die einmalige Chance, die &quot;junge und internet-affine&quot; Generation zu gewinnen ...

... und &quot;immer an die Leser denken!&quot; - (viele Leser sind auch Blogger (=Kunden) :) )))</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Christian: Vielen Dank f&#252;r den ausf&#252;hrlichen Kommentar!</p>
<p>Zu der Frage &#8220;wer wird konkret abgeschreckt?&#8221;:</p>
<p>Leider tendieren viele Leute zu Verallgemeinerungen <img src='http://www.helmes.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' />  &#8211; schnell hei&#223;t das dann &#8220;die Blogger&#8221; &#8211; obwohl es &#8220;den Blogger&#8221; als Typ nicht gibt. Und &#8211; ohne Namen zu nennen <img src='http://www.helmes.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  &#8211; ich kenne Leute, die ein paar Blogs gelesen haben und nicht gerade von dem Ton angetan sind, gelinde gesagt; auch das schnelle Duzen wird im eher konservativen Unternehmer-Umfeld i.d.R. abgelehnt.</p>
<p>&#8230; Und dann werden alle Blogger schnell in einen Topf geworfen, so dass es manchmal besser ist, einfach &#8220;nur&#8221; von einer Webseite zu sprechen <img src='http://www.helmes.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich hatte das Blog lange Zeit auch ausschlie&#223;lich &#252;ber die Technik definiert und ansonsten mit &#8216;CMS&#8217; gleichgesetzt.</p>
<p>Das halte ich heute f&#252;r zu kurz gegriffen; Bloggen ist auch eine spezielle Kultur und mit einer &#8220;blogischen&#8221; Website will ich was ganz bestimmtes ausdr&#252;cken. Unternehmen, die bewusst bloggen wollen, m&#252;ssen sich m.E. auch mit der &#8220;Blogosph&#228;ren-Kultur&#8221; auseinandersetzen.</p>
<p>Dadurch haben Unternehmen die einmalige Chance, die &#8220;junge und internet-affine&#8221; Generation zu gewinnen &#8230;</p>
<p>&#8230; und &#8220;immer an die Leser denken!&#8221; &#8211; (viele Leser sind auch Blogger (=Kunden) <img src='http://www.helmes.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  )))</p>
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	</item>
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		<title>Von: Christian</title>
		<link>http://www.helmes.de/2008-05-29/warum-corporate-blogs-scheitern.html/comment-page-1#comment-4512</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 May 2008 08:28:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.helmes.de/?p=140#comment-4512</guid>
		<description>Da sind jetzt aber einige interessante Aspekte enthalten.

Unternehmen und Blogger als unterschiedliche Welten: Ich sehe das wesentlich entspannter. Es gibt eine Vielzahl von klein(st)en Unternehmen, die sowohl mit Bloggern als auch dem Bloggen keine Probleme haben. Ich geh&#246;re da auch dazu. :-) Wenn ein Siemens- oder Postchef sich in den Kommentaren noch nicht zu Wort gemeldet hat, muss das noch nichts hei&#223;en.

Wenn ein Unternehmen offen in der Kommunikation ist, wird es keine Probleme mit einem Blog haben. Ist es nicht offen, ist das Blog vielleicht das falsche Instrument.

Was tun, wenn kritische Kommentare auftauchen? Wenn es mir gelingt, &#252;ber das Blog, die Website oder was auch immer, Vertrauen aufzubauen, dann wird es zwar unter Umst&#228;nden Kritik geben, die ist dann aber konstruktiv und nicht destruktiv. Das hei&#223;t, wenn ich im Blog beschimpft werde, dann ist davor vielleicht schon was schief gelaufen. Ist es jemand, der einmal auftaucht und anonym schimpft, dann l&#246;sche ich diesen Kommentar. Punkt.

&quot;Viele  Leser werden durch Sprache und Inhalt der Blogs abgeschreckt.&quot; Also mal konkret: wer wird durch welche Inhalte abgeschreckt? Und warum? Ich w&#252;sste z.B. nicht, warum dieses Blog, seine Inhalte und Sprache auf irgendjemand abschreckend wirken k&#246;nnten. Mag sein, dass sich jemand daf&#252;r nicht interessiert, in Ordnung. Aber abschrecken? Ich wei&#223; nicht.

Zu den Bloggern selbst: den Frust kann ich ja teilweise durchaus verstehen, aber was mir oft nicht klar ist: was sind die Ziele, die mit dem Blog verfolgt werden? Geht es darum Kunden zu gewinnen oder einen Logenrang in der Blogosph&#228;re zu ergattern? Das sind zwei Paar Stiefel, die nicht unbedingt zusammen passen.

Wenn ich in einem Nischenbereich t&#228;tig bin, der nichts mit dem Web2.0 zu tun hat und auf der Suche nach Kunden bin, dann sind viele Kommentare und ein hoher Verlinkungsgrad, &#252;berspitzt formuliert, ein Zeichen daf&#252;r, dass ich etwas falsch mache. Kommentare kommen n&#228;mlich meist von Bloggern und bei der Verlinkung gilt &#196;hnliches.

Insofern halte ich diese Auseinandersetzung eigentlich f&#252;r h&#246;chst &#252;berfl&#252;ssig. Ein Blog ist keine &quot;Kunstform&quot;, wie irgendjemand mal geschrieben hat, sondern ein CMS, mit dessen Hilfe ich mich anderen Menschen mitteilen kann. Und wenn die wollen, k&#246;nnen sie darauf reagieren. In Form von Kommentaren, Emails, Telefon, oder auch einfach nur, indem sie das Blog weiterhin lesen. Das ist doch auch schon viel Wert in einer Zeit, wo das nicht mehr selbstverst&#228;ndlich ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da sind jetzt aber einige interessante Aspekte enthalten.</p>
<p>Unternehmen und Blogger als unterschiedliche Welten: Ich sehe das wesentlich entspannter. Es gibt eine Vielzahl von klein(st)en Unternehmen, die sowohl mit Bloggern als auch dem Bloggen keine Probleme haben. Ich geh&#246;re da auch dazu. <img src='http://www.helmes.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Wenn ein Siemens- oder Postchef sich in den Kommentaren noch nicht zu Wort gemeldet hat, muss das noch nichts hei&#223;en.</p>
<p>Wenn ein Unternehmen offen in der Kommunikation ist, wird es keine Probleme mit einem Blog haben. Ist es nicht offen, ist das Blog vielleicht das falsche Instrument.</p>
<p>Was tun, wenn kritische Kommentare auftauchen? Wenn es mir gelingt, &#252;ber das Blog, die Website oder was auch immer, Vertrauen aufzubauen, dann wird es zwar unter Umst&#228;nden Kritik geben, die ist dann aber konstruktiv und nicht destruktiv. Das hei&#223;t, wenn ich im Blog beschimpft werde, dann ist davor vielleicht schon was schief gelaufen. Ist es jemand, der einmal auftaucht und anonym schimpft, dann l&#246;sche ich diesen Kommentar. Punkt.</p>
<p>&#8220;Viele  Leser werden durch Sprache und Inhalt der Blogs abgeschreckt.&#8221; Also mal konkret: wer wird durch welche Inhalte abgeschreckt? Und warum? Ich w&#252;sste z.B. nicht, warum dieses Blog, seine Inhalte und Sprache auf irgendjemand abschreckend wirken k&#246;nnten. Mag sein, dass sich jemand daf&#252;r nicht interessiert, in Ordnung. Aber abschrecken? Ich wei&#223; nicht.</p>
<p>Zu den Bloggern selbst: den Frust kann ich ja teilweise durchaus verstehen, aber was mir oft nicht klar ist: was sind die Ziele, die mit dem Blog verfolgt werden? Geht es darum Kunden zu gewinnen oder einen Logenrang in der Blogosph&#228;re zu ergattern? Das sind zwei Paar Stiefel, die nicht unbedingt zusammen passen.</p>
<p>Wenn ich in einem Nischenbereich t&#228;tig bin, der nichts mit dem Web2.0 zu tun hat und auf der Suche nach Kunden bin, dann sind viele Kommentare und ein hoher Verlinkungsgrad, &#252;berspitzt formuliert, ein Zeichen daf&#252;r, dass ich etwas falsch mache. Kommentare kommen n&#228;mlich meist von Bloggern und bei der Verlinkung gilt &#196;hnliches.</p>
<p>Insofern halte ich diese Auseinandersetzung eigentlich f&#252;r h&#246;chst &#252;berfl&#252;ssig. Ein Blog ist keine &#8220;Kunstform&#8221;, wie irgendjemand mal geschrieben hat, sondern ein CMS, mit dessen Hilfe ich mich anderen Menschen mitteilen kann. Und wenn die wollen, k&#246;nnen sie darauf reagieren. In Form von Kommentaren, Emails, Telefon, oder auch einfach nur, indem sie das Blog weiterhin lesen. Das ist doch auch schon viel Wert in einer Zeit, wo das nicht mehr selbstverst&#228;ndlich ist.</p>
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