Web 2.0 – Eigentlich

Silke Schümann bringt den Eigentlich-Nutzen des web 2.0 auf den Punkt.

Ein sehr empfehlenswerter Artikel! mit viel Stoff für Diskussionen :)

Zwei Punkte – die ich sofort unterschreibe! – möchte ich herausgreifen:

Der Wert eines Unternehmens liegt in dessen exklusiven Erfahrung. Damit ist die Kommunikation über das Knowhow schlicht kontraproduktiv, (…)

und

Mit den Systemen kann man spannende Dinge unternehmen und ich persönlich bin der Meinung, dass wir über den offenen und öffentlichen (publizistischen) Dialog via Web eine sehr spannenden und aufregende Öffnung hin zu mehr Toleranz und Verständnis haben. Ich bin überzeugt, dass man damit Geschäftsprozesse optimieren kann, erfolgreich Beziehungsmanagement mit Investoren, Kunden und Lieferanten betreiben kann, doch aktuell ist das Weblog und Web 2.0 für die early Adopter eine zweischneidige Klinge und längst nicht alles Gold, was man mit einem Weblog erlebt.

Auch ich kann Web 2.0 nicht uneingeschränkt empfehlen!

Web 2.0 ist ein Schlag-mich-tot-wort, das niemand wirklich richtig erklären kann! Nicht nur hier im Blog habe ich schon öfter über den Wahnsinn 2.0 gelästert (bitte immer die Ironie beachten :) )))

Was ist Web 2.0? Hier gibt es 500! Antworten.

Der Nutzen der Internet-Technologie für kleine und mittelständische Unternehmen – sog. KMU – liegt in der Chance, ihre Geschäftsprozesse und Abläufe zu verbessern. Es geht darum, das “Leistungsdreieck” der Organisation zu optimieren, die Eckpunkte sind: Kosten senken, Qualität steigern, Kundenzufriedenheit erhöhen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger!

Für mich steht “Web 2.0″ für ein erfolgreiches Beziehungsmanagement mit Investoren, Kunden, Lieferanten, …

In einem Weblog sollen natürlich keine Interna diskutiert werden. Das Blog bietet eine Möglichkeit (unter vielen), mit seinen Partnern und Kunden ins Gespräch zu kommen. Das Ganze nennt sich dann “Small Talk” :)

Rainer Helmes

Ergänzung: Eine Diskussion über den Social Media Podcast (mp3-Datei) zur Frage “Wie weit befasst sich der Mittelstand in Deutschland bereits mit Social Media?” wird auch auf dem Blog von Matthias Schwenk geführt.

Zweite Ergänzung: Um den Kreis zu schließen bzw. den Sack wieder zuzumachen, verlinke ich noch zusätzlich “Wie man sonst noch an den Nippeln von Mama Google saugen kann” mit anschließender Diskussion: “Ein Weblog für die Akquise? Oder doch lieber eine “normale” Hompage? … “.

Es bleibt spannend, die Entwicklungen zu beobachten! In 10-15 Jahren wissen wir mehr … :)

7 Gedanken zu „Web 2.0 – Eigentlich“

  1. Vielleicht sollten wir nicht die Frage stellen, was uns das Web2.0 bringt, sondern ob es Tools gibt, die uns nützlich sein können? Also was ist das Problem und mit welchem Tool kann ich es lösen? Alles andere ist was für die Web2.0-Freaks…

  2. So sehe ich das auch. Und ich denke, dass wir uns von dem Buzzword “web 2.0″ verabschieden sollten. Was heißt “web 2.0″? siehe die 500 Antworten :(

    Gerade für Kooperationen und das Projektmanagement gibt es sehr interessante Tools :)

  3. Ich versuche den Begriff Web2.0 gerade in Beratungsgesprächen oder Seminaren nicht mehr zu verwenden. Und wenn ich jemanden auf mein Blog aufmerksam machen möchte, dann spreche ich nur von meiner Website. Wenn dann noch gezielte Nachfragen kommen, kann ich immer noch erklären, was ein Blog ist.

  4. Zwischen einem Blog und einer “herkömmlichen” Webseite besteht schon ein Unterschied, auf den man m.E. auch hinweisen kann.

    Für mich ist ein Weblog auf Dialog ausgerichtet, wobei eine “Homepage” eher eine Visitenkarte ist.

    Zukünftig werden m.E die meisten Web-Auftritte zunehmend beide Aspekte in einem Content Management System vereinen.

  5. sorry, da war ich zu wenig präszise. Ich weise schon darauf, dass es Unterschiede gibt, nur komme ich von der anderen Seite. Ich bringe den Begriff Blog erst dann, wenn klar ist, dass Website nicht Website ist. Also in dem Fall: erst Kommunikation, dann Technologie bzw. Tool.

  6. yup, verstehe!

    Aber was Anderes: wie wäre es, wenn wir als Vorbild und Beispiel vorangehen, die Technologie selbst aktiv nutzen, Web 2.0 definieren, Anwendungen vorstellen, den Nutzen auf den Punkt bringen und hierzu ein offenes Wiki einrichten? Könnte doch spannend werden, oder?

    Ich habe mal hier begonnen – ohne Mitstreiter geht es aber nicht wirklich voran!

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